Leser interviewen – Tina Alba

Interview vom 04. November mit Tina Alba. Das Interview fand in der Facebookgruppe „Homoerotische Lektüre für alle“ statt, guckt gerne sonntags zwischen 18.00 – 19.00 vorbei, wenn ihr selber mal Fragen stellen möchtet.

Tina findet ihr auf ihrer Internetseite.

Das Interview

Autorenvorstellung

Hallo ihr Lieben! Erst mal vielen Dank an die Gruppen-Admins, dass ich heute Abend hier sein darf! Ich bin Tina, Import-Ostfriesin, Crazy Cat-Lady, Nordseeküstenkind und absolut meerverliebt. Ich habe eine Schwäche für trockenen Rotwein, lebe da, wo andere Urlaub machen, arbeite, wenn ich nicht schreibe, an einer Hochschule im Bereich Nachwuchsförderung für technische Studiengänge, und nebenbei orgele ich manchmal sonntags in der Kirche. Die Wohnung teile ich mir mit meinem Mann, vier Katzen und so ungefähr 50 Fischen.

Ich schreibe gay romance mit Fantasy-Setting und hin und wieder auch mal „irgendwas mit Katzen“. Also Tierfantasy, oder ich lasse Katzen in meinen Geschichte auftauchen und mehr oder weniger wichtige Rollen spielen. Auch das Meer ist in vielen meiner Geschichten sehr wichtig, ich liebe alle Arten von „Meeresmythologie“ und bin ein Fan von Meermännern.

Ich bin Hybridautorin, habe bis Anfang dieses Jahres nur in Kleinverlagen veröffentlicht und mich jetzt auch mal in das Abenteuer „Selfpublishing“ gestürzt. Mit vielen lieben Menschen, die mir dabei helfen, ist mir da, glaube ich, ein ganz guter Start geglückt. Ich fühle mich sehr wohl als Selfpublisherin und werde damit wohl weitermachen.

So, jetzt seid ihr dran. Löchert mich mit Fragen! Ich bemühe mich, fix zu antworten und auf all eure Fragen einzugehen.

Leserfrage 1

Nico: Hallo Tina. Gibt es ein Thema, über das du gern mal schreiben würdest, dich aber noch nicht getraut hast?

Hallo Nico. Ich scheue mich immer noch davor, mal einen echten Krimi- oder Thrillerplot umzusetzen, weil ich das Gefühl habe, das nicht so zu können. Und ich glaube, ich werde nie eine BDSM-Geschichte schreiben, weil ich dafür wirklich tief in die Recherche einsteigen müsste und BDSM nicht soooo meins ist.

Leserfrage 2

Bianca: Hallo Tina! Was dürfen wir denn als nächstes von dir erwarten, an was schreibst du gerade?

Hallo Bianca, im Moment schreibe ich an meinem NaNoWriMo-Roman, den ich im kommenden Jahr herausbringen möchte: „Das Katzenhaus“, eine gay romance mit viel Mystery und noch mehr Katzen. Daneben arbeite ich am Abschluss meiner Meeresträume-Trilogie und dem zweiten Band meiner Liebesflammen-Novellenreihe. Die kommen alle raus, sobald sie fertig sind.

Leserfrage 3

Tanja: Hi! Ich weiß ja, dass Du gerade NaNo schreibst. Was fasziniert Dich daran so? Was ist das Tolle daran für Dich?

Das Tolle am NaNoWriMo ist, dass ich dabei dazu gezwungen bin, kontinuierlich zu schreiben und dabei den inneren Kritiker auszuschalten. Ich bin nie so produktiv wie im Nano.

Leserfrage 4

Tatty: Kaffee oder Tee? :D

Tee, ganz definitiv. Ostfriese eben. :)

Leserfrage 5

Bianca: Wo schreibst du am liebsten?

Zuhause am Schreibtisch oder auf dem Sofa, manchmal auch im Büro in der Mittagspause – aber nur, wenn ich allein bin.

Leserfrage 6

Tanja: Warum gerade Fantasy? Da wird ja gerne mal was von Eskapismus und „niederer Literatur“ gefaselt. Worin liegt für dich das Besondere des Genres?

Klar ist Fantasy immer irgendwie ein wenig „Realitätsflucht“. Aber ich finde, dass man sehr wohl auch in phantastischen Geschichten aktuelle Themen oder wichtige Lebensfragen bearbeiten kann. Ein Beispiel ist für mich der Umgang mit Homosexualität in meinen Geschichten. Ich transportiere Homosexualität gern als in meinen Welten Normales. Im Grunde stelle ich also eine Utopie dar, eine Wunschgesellschaft, wie wir buntes Volk sie gern hätten. Oder Kriege, ihre Auswirkungen – wenn das nicht immer irgendwie aktuell ist, weiß ich es auch nicht.

Leserfrage 7

Chrissy: Was war deine erste Fantasystory, die du geschrieben hast (veröffentlicht oder unveröffentlicht)?

Uh, jetzt wird es sehr, sehr peinlich. Meine erste abgeschlossene Fantasygeschichte habe ich mit 16 geschrieben, einen mühseligen Tolkienabklatsch mit einer Prise unendliche Geschichte namens „Das Amulett des Lichts“. Damals noch weit weg von jeglicher gay romance. Und absolut grottig. :)

Leserfrage 8

Tatty: Welches deiner Bücher würdest du einem Anfänger in diesem Genre empfehlen?

Meine Meeresträume-Reihe, denke ich, denn darin gibt es zwar schon explizite Szenen zwischen den Protagonisten, aber doch noch sehr gemäßigt.

Leserfrage 9

Chrissy: Wie bist du zu den Gay-Charakteren gekommen?

Wie vermutlich so einige hier: ich habe angefangen slash-Fanfiction zu lesen, klassisch habe ich angefangen mit Kirk/Spock, bin dann auf Herr der Ringe umgestiegen und Harry Potter. Meine erste echte gay romance war glaube ich eine Fanfiction über Remus Lupin und Sirius Black. <3

Leserfrage 10

Tanja: Du schreibst ja schon ein wenig länger. Gab es ein Buch, das Du wirklich nur noch an die Wand klatschen wolltest?

O ja. Das war „Das Geheimnis der Flammenden Rose“. Nicht falsch verstehen, ich liebe dieses Buch, aber das Lektorat hat ziemlich viel Arbeit gemacht und mittendrin wollte ich wirklich nur noch das Handtuch werfen. Inzwischen freue ich mich natürlich, dass ich das nicht getan habe.

Leserfrage 11

Tatty: Wie gehst du mir Kritik, wie z.B. schlechten Rezensionen um?

Wenn sie konstruktiv sind, versuche ich, mich nicht persönlich angegriffen zu fühlen und aus der negativen Kritik etwas zu lernen.

Leserfrage 12

Tanja: Musik oder Stille?

Kommt drauf an – gern mit Musik, aber am liebsten Instrumentales oder Klassik oder Soundtracks, auf jeden Fall ohne Gesang. Der lenkt mich ab.

Leserfrage 13

Tanja: Wie bist Du zum Schreiben generell gekommen?

Ich habe dank väterlichen Einflusses immer schon sehr viel gelesen und habe Bücher geliebt, seit ich lesen konnte. Schon in der Schule habe ich mit einer Freundin zusammen versucht, Regency-Liebesromane im Stil von Georgette Heyer zu schreiben, weil es uns einfach Spaß gemacht hat, die Dinger zu lesen. Irgendwann stellte ich dann fest, dass mir historische Romane einen zu hohen Rechercheaufwand bedeuteten UND dass es die Fantasy, die ich lesen wollte, nicht gab. Also fing ich an, selbst zu schreiben.

Leserfrage 14

Tanja: Welche Deiner Figuren ging Dir gehörig auf die Nerven?

Oh, da gibt es einige. Bei Shayan aus der Flammenden Rose musste ich die ganze Zeit aufpassen, dass er mir nicht zum Jammerlappen mutiert, denn mir geht nichts mehr auf den Zwirn als dauerjammernde und mit ihrem Schicksal hadernde Helden. Im Moment kämpfe ich ein wenig mit meinen Jungs aus den Meeresträumen, weil ich irgendwie immer das Gefühl habe, dass die Perspektive nicht passt, ganz egal, wen ich gerade als Perspektivträger „benutze“.

Leserfrage 15

Tanja: Du bist Hybrid-Autorin. Wo liegen für Dich dir Vorteile beim (Klein-)Verlag, wo beim Selfpublishing?

Bei Kleinverlagen mag ich die sehr familiäre Atmosphäre und die persönliche Betreuung. Die Vorteile beim Selfpublishing liegen auf der Hand: Ich bin meine eigene Herrin, ich mache meine eigenen Deadlines, und wenn ich merke, dass ich eine nicht halten kann, kann ich sie schieben. Natürlich habe ich Verantwortung gegenüber meinen Leser*innen, daher bemühe ich mich immer um transparente Kommunikation und Ankündigungen, wenn sich etwas verschiebt. Aber das Tolle am SP ist wirklich die Freiheit, Und ich habe nebenher schon eine ganze Menge gelernt, seit ich SP mache. So nebensächliche Dinge wie Buchsatz oder Covergestaltung. :)

Leserfrage 16

Sandra: Wie gehst du mit menschlichen und tierischen Störungen während des Schreibens um?

Tierische lassen sich manchmal nicht vermeiden. Wenn einer meiner Kater zu penetrant wird, unterbreche ich die Arbeit und spiele kurz mit ihm. Mein Mann stört mich beim Schreiben nicht. Der ist gut erzogen. :)

Leserfrage 17

Sandra: Wenn du ein Nordlicht bist, verbringst du dann Urlaub lieber in den Bergen?

Nein, gar nicht. Ich liebe das flache Land und mache am liebsten zuhause oder in Skandinavien Urlaub.

Leserfrage 18

Saskia: Hi Tina, wenn man noch kein Buch von dir gelesen hat, was würdest du dann empfehlen?

Kommt drauf an – wenn Du explizite Sexszenen, ein Bordellsetting und Dämonen magst, dann „Das Geheimnis der Flammenden Rose“. Wenn es nicht so explizit sein soll und vielleicht auch Gestaltwandler drin sein dürfen, dann die Meeresträume. Und wenn es „irgendwas mit Katzen“ sein soll, dann meinen Katzenroman „Roms Katzen“.

Leserfrage 19

Chrissy: Was wäre für dich ein NoGo beim Schreiben?

Unruhe und Lärm um mich rum gehen gar nicht. Und noch mehr gar nicht gehen Menschen, die mir über die Schulter gucken und mitlesen. Ahhhhh! Da kriege ich die Pest.

Leserfrage 20

Chrissy: Gibt es ein besonderes Herzensprojekt?

Meinen aktuellen NaNo-Roman. „Das Katzenhaus“ vereint meine Lieblingsthemen: gay romance, Katzen und Fantasy bzw. Mystery.

Leserfrage 21

Wolfram: Viele Fantasy-Autoren kommen ja eigentlich aus oder haben Berührungspunkte mit der Rollenspiel-Welt. Wie ist das bei dir?

Ich habe lange Pen & Paper-Rollenspiele und LARP gemacht. Also ja, ich komme auch aus der Rollenspieler*innen-Ecke.

Leserfrage 22

Sandra: Namenskreativität. Woher holst du dir die Namen bzw. die Anregung für Namen für deine Protagonisten?

Hihi, schöne Frage. Ich nutze Namensgeneratoren, lasse mich von Firmennamen und Autokennzeichen inspirieren oder brainstorme mit Autorenfreundinnen.

Leserfrage 23

Chrissy: Gibt es ein Thema, was du auf keinen Fall schreiben wollen würdest?

Ich würde nie über bestimmte Sexpraktiken schreiben, die mit Fäkalien zu tun haben, das finde ich so eklig, dass ich darüber nicht mal nachdenken mag.

Leserfrage 24

Tatty: Schokolade oder Gummibärchen? ;P

Schokolade, am liebsten dunkle. Ich mag Gummizeugs, aber ich bekomme Zahnschmerzen, wenn ich drauf rumkaue.

Tatty: Das Problem habe ich auch XD. Außer bei den PicoBalla von Haribo.

Die Dinger haben wir auf einem Larp mal als Drogen benutzt und die ganze Zeit gegessen.

Leserfrage 25

Sandra: Was liegt dir mehr? Dialoge, Umgebungsbeschreibungen, Figuren erfinden …?

Mein Weltenbau ist eher rudimentär. Ich mag es, Figuren zu erfinden und ihre Abgründe auszuloten, und ich beschreibe gern Umgebungen, besonders eher ungewöhnliche – ich mag zum Beispiel sehr die Unterwasserszenen in meinen Meeresträumen, weil ich da so wunderbar „unter dem Meer“ beschreiben kann.

Leserfrage 26

Tanja: Schreibst Du aus dem Bauch, oder plottest Du? Wenn ja: Wie feinteilig arbeitest Du das vor dem Schreiben aus?

Ich brauche einen ziemlich gut vordefinierten Plot, sonst verrenne ich mich oder verfalle in den berühmten Midbook-Blues.

Leserfrage 27

Tatty: Wie geht‘s dir mit dem Klappentext? Folter oder Komfort?

Absolute Folter. Genau wie Exposés. Grusel!

Leserfrage 28

Tanja: „Hilfe, mein Roman klemmt!“ Was machst Du dann?

Ich rufe dich an. Nein, ernsthaft, ich rede mit Menschen darüber, vorzugsweise mit solchen, die selbst auch schreiben.

Leserfrage 29

Chrissy: Welche Szenen liest du in anderen Büchern besonders gerne, welche schreibst du selbst ungern?

Ich lese gern Kennlernszenen, weil mich immer interessiert, was einen Menschen an seinem Gegenüber fasziniert und warum Menschen sich ineinander verlieben. Ich schreibe auch gern Landschaftsbeschreibungen, lese sie aber bei anderen nicht so gern, wenn sie zu ausufernd sind.

Leserfrage 30

Tatty:Was liest du am liebsten?

Gay Romance Fantasy und Katzengeschichten.

Leserfrage 31

Tanja: Treffen wir Dich auf Messen? Buch Berlin dieses Jahr zum Beispiel?

Ja, auf der Buch Berlin werde ich zusammen mit „Die Uferlosen“ sein. Ich besuche sonst noch Filk-Events, da geht es um fandom-inspirierte Musik, und war auch auf der UniCon in Kiel. Was nächstes Jahr ansteht, weiß ich leider jetzt noch nicht.

Leserfrage 32

Tanja: Magst Du Lesungen halten?

Ganz ehrlich: nein, nicht so gern. Ich kann nicht besonders gut vorlesen, weil ich tierisch nervös werde, wenn ich vor Menschen reden muss. Frei sprechen geht, aber lesen bekomme ich nicht hin. Ich muss das üben, denn ich würde gern mehr Lesungen machen.

Leserfrage 33

Chrissy: Was ist dein umfangreichstes Projekt?

Vom Aufwand her denke ich, meine Meeresträume-Reihe. https://www.amazon.de/gp/product/B07CTRXRY8

Leserfrage 34

Chrissy: Sexszenen – volles Programm oder Gardinenwehen? Schreibst du lieber voll aus oder deutest du lieber nur an?

Ich mag es explizit und schreibe gern viel aus, aber bleibe dabei relativ gemäßigt. Ich bin schon nah dran, aber ich versuche, nicht ins Pornografische abzugleiten.

Leserfrage 35

Tanja: Welchen Ratschlag würdest Du einem Schreibanfänger geben?

Niemals aufgeben. Niemals kapitulieren. Und ganz viel und noch viel mehr lesen.

Leserfrage 36

Sandra: Während du schreibst, kommt dir eine Idee für ein anderes Projekt. Und dann noch eine für ein weiteres. Was tust du? (Plotbunnys lauern überall.)

Die kommen in ein Notizbuch. Ich bin ein Notizbuch-Junkie und schleppe immer eins mit mir rum.

Leserfrage 37

Tatty: Über welches Thema würdest du gerne mal schreiben, hast dich bisher aber, aus welchen Gründen auch immer, nicht getraut?

Ich würde gern mal so einen richtig spannenden Krimi schreiben. Oder eine Geschichte, in der fiese Intrigen eine Rolle spielen. Da tue ich mich aber mit dem Plotten schwer. Oder was Historisches oder zumindest etwas mit historischem Hintergrund. Da scheue ich mich aber immer, echte historische Persönlichkeiten „anzufassen“.

Leserfrage 38

Tanja: Wo bekommst Du Deine Ideen her?

Von überall. Die Inspiration für meine Katzengeschichten sind natürlich meine eigenen Vierbeiner. Die Idee für Meeresträume kam mir, als ich mal wieder die wunderbare tschechische Verfilmung von „Die kleine Meerjungfrau“ geguckt habe. Manchmal inspiriert mich ein Ort, eine Stadt, oder einfach nur ein Wort. Im Moment spukt mir das Wort „Novemberbuch“ im Kopf herum, und irgendwann werde ich dieses Buch schreiben.

Leserfrage 39

Tanja: Welchen Deiner Helden würdest Du gerne mal in Echt treffen?

Ich glaube, Ilaro, den Halbelfen aus Das Geheimnis der Flammenden Rose. Schillernde Persönlichkeit und so. :) https://www.amazon.de/Geheimnis-Flammenden-Rose-Tina-Alba/dp/3947031033

Leserfrage 40

Tatty: Was ist dein Lieblingsessen?

Hui, schwierig. Ich mag so vieles gern. Ente auf asiatische Art zum Beispiel. Oder Pfannkuchen.

Leserfrage 41

Sandra: Schwarzer Tee, Kräuter oder lieber Früchte? Wo liegt deine Vorliebe?

Ich mag alles. Was ich ganz toll finde, sind diese aromatisierten Teesorten, die nach Kuchen schmecken.

Leserfrage 42

Sandra: Was möchtest du deinen Lesern bieten und was wünschst du dir von ihnen?

Ich möchte, dass meine Leser*innen beim Lesen meiner Geschichten Spaß haben, in fremde Welten abtauchen und sich entspannen können. Ich schreibe ganz bewusst Unterhaltungsliteratur, ohne „hochliterarischen“ Anspruch, aber auch ohne trashig zu schreiben. Was ich mir wirklich so richtig von Herzen wünsche, sind ehrliche Rezensionen.

Leserfrage 43

Chrissy: BDSM ist ja In – würdest du eine Roman mit dem Thema schreiben wollen?

Im Moment nicht. Ganz einfach, weil ich die Zeit nicht habe, das Thema so zu recherchieren, wie ich es für notwendig halte, ohne den Menschen, die BDSM betreiben, auf die Füße zu treten oder das, was sie tun, falsch darzustellen.

Leserfrage 44

Sandra: Mit einem anderen Autor zusammenschreiben. Gut? Besser? Oder gar nicht?

Kommt auf die anderen Autoren an. Ich bin eigentlich eher Einzelkämpferin, aber es gibt so die eine oder andere Autorin, mit der ich mir eine Kooperation gut vorstellen kann.

Leserfrage 45

Wolfram: Welche Systeme (p&p und larp) magst du denn – und welche nicht?

Beim Larp hatten wir immer unser eigenes System, daher kann ich über „fertige“ Larp-Systeme nichts sagen. Am Tisch habe ich am liebsten Midgard, Vampire Dark Ages uns GURPS (General Use Roleplaying System) gemacht. Rolemaster mag ich wegen zu vieler Regeln nicht so sehr.

Leserfrage 46

Chrissy: Kurz oder lang, was liegt dir mehr?

Am liebsten schreibe ich Geschichten von Novellenlänge oder länger – also so von 70-100 Seiten bis zu 300-350 Seiten bei Romanen.

Leserfrage 47

Babsi: Falls es noch nicht gefragt wurde: Was sagt deine Familie zu deinen Büchern?

Mein Mann gibt mir Marketingtipps, hat aber nie was von mir gelesen, weil er generell keine Belletristik liest. Meine Eltern wissen, dass ich schreibe, aber nicht so ganz genau, was. Und das ist auch gut so … *pfeif*

Leserfrage 48

Babsi: Siehst du persönlich noch eine Zukunft für gebundene Bücher oder glaubst du eher dass man bald nur noch E-Books verkauft?

Ich denke, dass es noch genug Papierliebhaber*innen gibt. Ich mag auch Papierbücher gern, aber ich lese so viel, dass mir einfach der Platz fehlt, alles, was ich gern lesen möchte, gedruckt zu kaufen. Der Markt, denke ich, braucht beides, Druck und E-Book.

Leserfrage 49

Babsi: Bist du selbst Leser oder eher Schreiber?

Ich bin beides. Ich lese viel und ich schreibe viel.

Leserfrage 50

Babsi: Könntest du dir auch vorstellen, in deinen Bücher politisch zu werden?

Wie definierst du politisch? Gesellschaftskritisch: ja, durchaus. Aktuell politisch: schwierig, wenn ich Fantasy schreibe. :) Politische Intrigen und sowas: ja, immer gerne.

Leserfrage 51

Babsi: Wie oft kommt es vor, dass deine aktuelle Stimmung in deine tägliche Schreibarbeit einfließt?

Oft. Manchmal, gerade, wenn ich genervt bin, ändert sich beim Schreiben meine Stimmung aber auch und wird besser.

Schlusswort

Tina Alba Danke, hat sehr viel Spaß gemacht! Falls mich jemand auf Facebook besuchen möchte, findet ihr mich hier: https://www.facebook.com/AutorinMitKatze/n

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