Interview vom 09. September mit Elian Mayes. Das Interview fand in der Facebookgruppe „Homoerotische Lektüre für alle“ statt, guckt gerne sonntags zwischen 18.00 – 19.00 vorbei, wenn ihr selber mal Fragen stellen möchtet.

Elian findet ihr auf seiner Internetseite.

Das Interview

Autorenvorstellung

Elian Mayes Hallo ihr Lieben!

Ich freu mich, hier zu sein. Danke für die Chance :)

Besonders viel gibt’s ja von mir nach wie vor nicht zu lesen, aber ich arbeite dran.

Mein erstes Buch #Eisprinzessin wurde, genau wie Band 2 und 3 der Reihe, zum ersten Mal auf Fanfiktion.de veröffentlicht und erschien später im dead soft Verlag (Band 2 folgt vermutlich 2019). Funfact: Ich hab die Geschichte nur geschrieben, weil ich eine sehr hartnäckige Schreibblockade hatte und meine Fantasyreihe »Nerigäa« nicht weiterschreiben konnte. :D

Mit Janna und Alex habe ich es geschafft, den Kopf freizubekommen. Nerigäa liegt seit damals aus Zeitgründen zwar noch immer mehr oder weniger auf Eis, aber ich arbeite immer wieder am Hintergrund und an einzelnen Szenen. Außerdem schreibe ich relativ frisch auch im Genre Dystopie, in dem 2019 mein erstes Buch im Amrûn-Verlag erscheinen wird (#UmbraeNoctis).

Leider gehöre ich zu den langsameren Schreibern. Vor allem, weil ich nicht die Zeit dafür habe, die ich gern hätte. Das nervt mich oft selbst, aber es hilft ja nichts. Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen. Oder so.

So und nun freu ich mich auf Interview. Schießt los, ich bin gespannt! :)

Leserfrage 1

Lena: Okay Elian, ich vermute mal, du bist gerade ein wenig nervös – zumindest wäre ich das an deiner Stelle. Ich hoffe, du hast eine gute Tasse Tee an deiner Seite. Oder bist du eher Kaffeetrinker?

Nervös trifft‘s ganz gut. Also, wenn man untertreiben will. Kaffee würde ich gern trinken, aber ich vertrage ihn nicht (kriege dann Herzrasen und Kreislaufprobleme). Deswegen trinke ich Tee, den ich zum Glück liebe, oder einfach Wasser aus dem Hahn.

Leserfrage 2

Lena: Bist du ein Typ, der plottet oder der einfach drauflos schreibt?

Beides. :) Also, das kommt sehr auf die Geschichte an oder auch auf meine Laune. Normalerweise ist es eine Mischung aus beidem. Ich plotte Teile der Geschichte durch, aber schau mal, wie sie sich entwickelt. Oder ich schreibe drauf los, bis ich auf ein Problem stoße, und gehe das dann plottend an. Oder ich plotte grob und lasse die Details entstehen. :)

Leserfrage 3

Lena: Du hast mich übrigens neugierig gemacht  … um was geht es denn in „Nerigäa“?

Klassisches Fantasy-Thema: der Kampf zwischen Gut und Böse. :D Ich hoffe mal, dass ich es nicht ganz so abgedroschen schreibe, wie es jetzt gerade klingt. Die Geschichte umfasst (bisher geplant) sieben Bände und wird aus (bisher) elf verschiedenen Perspektiven erzählt, die mal auseinanderdriften, mal zusammenlaufen. Einige der Figuren begleiten mich schon seit 13 bis 14 Jahren. Mit dem Buch hab ich meine erste Verlagsabsage bekommen. Damals war ich zwölf, und die Absage (die vom Carlsen-Verlag echt lieb gemacht war) war vollkommen gerechtfertigt. *lach*

Yvonne: Der Auszug, der in der Anthologie erschienen ist, war übrigens mega! <3

Oh danke, das freut mich sehr. <3 Das spielt allerdings ein paar hundert Jahre vor dem „aktuellen Nerigäa“. Heißt aber nicht, dass ich das nicht noch vertiefen werde. „Nerigäa“ ist für mich ein riesiges Puzzle, das nach und nach Teile dazubekommt. Ob es jemals vollständig sein wird, weiß ich noch nicht.

Leserfrage 4

Jana: Erzähl doch mal, was du sonst so machst, wenn du nicht schreibst?

Öhm … Bis vor Kurzem habe ich Musikerziehung studiert (als Zertifikatsstudiengang zum Lehramt. Meine sonstigen Fächer sind Biologie, Englisch und Grundschulbildung). Allerdings hab ich jetzt festgestellt, dass die Wahl zum Lehramtsstudium ein Fehler war, und deswegen schwebe ich gerade etwas in der Luft. Mal schauen, wie’s weitergeht. Ansonsten zeichne ich gerne, singe in mehreren Chören und verbringe Zeit mit meiner Familie. Neuerdings mache ich auch Bujinkan Budo Taijutsu, was mir sehr viel Spaß macht (obwohl ich mich echt dumm anstelle XD).

Jana: Ich bin gar nicht erst zum Semesteranfang Studiengang Oberstufenlehrer Musik/Deutsch erschienen, und im Chor war ich auch. Also musst du jetzt wahrscheinlich beruflich umsatteln?

Ja, genau. Ob ich im Bereich Pädagogik bleibe oder eine komplett neue Ausbildung mache, weiß ich noch nicht. Gerade will ich einfach nur irgendwas arbeiten, was mich zufrieden macht und was uns über Wasser hält. Mal schauen. Da schwanke ich gerade zwischen totaler Euphorie über den Neuanfang und blinder Panik wegen Zukunftsangst. :D

Leserfrage 5

Ray: Ich fang gleich mal mit einer fiesen Frage an: Gibt es ein spezielles Thema, über das du gerne mal schreiben würdest, an das du dich aber bisher noch nicht herangetraut hast?

Du bist so gemein zu mir! Ja, gibt es … Das Thema Transgender beschäftigt mich aus persönlichen Gründen sehr. Ich hab auch schon die eine oder andere Idee dazu, aber konkret geschrieben habe ich noch nichts. Irgendwann aber, da bin ich sicher.

Leserfrage 6

Jana: Ich kenne bisher von dir nur die Weihnachtsgeschichte, zusammen mit Ray, hast du da wieder was geplant?

Ja und Nein. Mit Ray zusammen ist dieses Jahr nichts geplant, aber es wird eine Weihnachts-Kurzgeschichte von mir geben. Dazu verrate ich aber noch nichts.

Leserfrage 7

Lena: Weiß deine Familie, dass du schreibst? Wie steht sie dazu?

Sie weiß es nicht nur, meine hier lebende Familie muss regelmäßig mit mir Brainstorming machen. Mein Vater war erst sehr skeptisch, meine Mutter fand es toll, aber fragt sich bis heute, warum ich denn keine „Kinderbücher“ schreibe. Ansonsten ist es in meiner Familie weniger ein Thema.

Leserfrage 8

Ray: Bei welchem Thema oder welchem Genre kannst du es dir gar nicht vorstellen, darüber zu schreiben?

Krimi kann ich mir gar nicht vorstellen. Das interessiert mich einfach nicht so sehr. Thriller lese ich zwar gerne, aber ich glaube nicht, dass ich sie besonders erfolgreich schreiben könnte. :D Thematisch kann ich es nicht ertragen, wenn Tiere oder Kinder gequält werden. Es kommt zwar vor, dass es in einer Geschichte vorkommt, aber das könnte ich niemals in den Mittelpunkt rücken. Bis vor kurzem dachte ich noch, ich könnte niemals SciFi schreiben, aber irgendwie hab ich da neuerdings auch Ideen.

Leserfrage 9

Ray: Wenn du nicht gerade selbst schreibst: Was liest du denn gerne?

Im Moment Dystopien. :D Außerdem bin ich mit Fantasy aufgewachsen und liebe das Genre bis heute.

Leserfrage 10

Andrea: Dafür, dass “Eisprinzessin“ nur die Blockade lösen sollte, ist es verdammt gut geworden. Ist da mehr geplant?

Band 2 (Leo und Julian) und Band 3 (Jay und Milan) stehen. :D Zu Band 2 kam gestern der Vertrag ins Haus geflattert. Die beiden Bücher wird es auf jeden Fall noch geben. Alex und Janna werden auch vorkommen, aber eher am Rande. :)

Leserfrage 11

Lena: NaNoWriMo, Camp NaNo … wenn ich mich richtig entsinne, warst du da schon manchmal dabei, oder? Macht dir das großen Spaß? Und vor allem, WIE schaffst du das? *lach*

Das macht mir verdammt viel Spaß! Ich denke jedes Mal, dass ich das nicht schaffen kann, und am Ende ist genau das meine Motivation. Ich will mir beweisen, dass ich es kann.

Leserfrage 12

Lena: Wie sieht ein perfekter Schreibtag für dich aus?

Ich glaube, sowas hab ich nicht. Aber wenn ich an das Wort denke, dann denke ich an einen Tee, Kuschelsocken und eine sturmfreie Bude. XD

Leserfrage 13

Ray: Stille, Stimmen oder Musik: Was hast du beim Schreiben im liebsten im Hintergrund?

Stille, eindeutig. Alles andere lenkt mich ab, weil ich bei der Musik auf die Musik oder den Text achte und dann nicht mehr in meinem Text bleiben kann. Nur manchmal kann Musik laufen, nämlich dann, wenn sie thematisch/atmosphärisch zur Szene passt.

Leserfrage 14

Andrea: Wo schreibst du? PC, Laptop, Notizbuch?

Ausschließlich Laptop. Ich liebe es zwar, mit der Hand zu schreiben, aber da bin ich mir selbst zu langsam. Und abtippen müsste ich das Ganze dann ja auch noch. :D Am Tower würde ich auch schreiben, wenn ich denn einen hätte. Leider hab ich im Moment keinen. Eine Zeitlang hab ich ganze Kapitel sogar am Handy getippt, weil ich lange abends nichts anderes zur Hand hatte.

Andrea: Wow, am Handy würde ich eine Krise bekommen. :P

Wenn einem nichts anderes übrig bleibt, dann nimmt man das in Kauf. XD Noch wahnsinniger hätte es mich gemacht, wenn ich nicht hätte schreiben können. Teile von „Eisprinzessin“ sind z. B. am Handy entstanden. *g*

Leserfrage 15

Lena: Mit welchen deiner Protagonisten möchtest du gern mal einen Tag verbringen und warum? ;-)

Eigentlich mit allen. Ich will sie so vieles fragen und ich will sehen, wie sie in der Realität wären. Aber besonders möchte ich Zarec treffen. Er ist einer derjenigen, die mich schon seit 13 bis 14 Jahren begleiten, und der Einzige, der sich in der langen Zeit kaum verändert hat. Ich glaub, er war in meiner Teenie-Zeit so ein bisschen mein Idealbild. Einmal von mir selbst, aber auch von einem möglichen Partner.

Leserfrage 16

Ray: Ich weiß, dass wir schon unsere Weihnachtsanthologie gemeinsam gemacht haben, aber da hat jeder seine eigenen Geschichten geschrieben. Deshalb die Frage: Wie stehst du dazu, wirklich mit jemandem zusammen eine Geschichte zu schreiben?

Prinzipiell würde ich bei nichts einfach nein sagen. Ich hab nur keine Ahnung wie sowas logistisch funktioniert. :D Roleplays schreibe ich aber echt gerne (nur leider viel zu selten).

Ray: Ich stelle mir das immer so ähnlich vor, wie ein RPG – nur eben zu zweit und nicht in einer Großgruppe.

RPGs hab ich bisher auch immer nur zu zweit geschrieben, von daher. :D Wenn du mal Lust hast, ich bin dabei (dann brauchen wir nur eine_n neue_n Lektor_in). ;-) Ich glaub nur, dass ich für die meisten anderen zu langsam schreibe.

Leserfrage 17

Ray: Ich weiß ja, dass du Japan sehr magst – hast du vor, einmal etwas in der Richtung zu schreiben?

Nein, nicht mehr, nachdem der erste Versuch Mist war. XD Ich glaube einfach, dass es da sehr schwer ist, zwischen der Erwartungshaltung der Leser_innen und der Realität die Balance zu finden. Zumal ich ja nur ein Jahr da war und alle Recherche ist nichts gegen echte Erfahrung. Dafür ist ein Jahr etwas kurz. Ich glaube aber, dass mich der Aufenthalt in vielen Bereichen beeinflusst hat und das natürlich immer irgendwie mit einfließt. In „Nerigäa“ gibt’s allerdings den ein oder anderen „Hint“. Wenn man japanisch spricht, merkt man es. :D

Leserfrage 18

Lena: Womit prokrastinierst du (zur Zeit) am liebsten, wenn dir die Energie zum Schreiben fehlt?

Twitter und Facebook! XD Oder ich kritzle sinnlos auf Papier herum. :D

Lena: Und ich dachte, es könnten die Sims sein. *lach*

Das auch, aber gar nicht so sehr. Das mache ich eher bewusst, wenn ich mal was anderes machen will. :)

Leserfrage 19

Diana: Was sagt deine Familie zu deiner Schreiberei?

Unterschiedlich. Der Herzmensch muss immer die Entwürfe lesen und mit mir Brainstorming machen. Mein Vater war eher skeptisch und meine Mom findet es toll. *g*

Leserfrage 20

Yvonne: Ist „UmbraeNoctis“ auch im queeren Genre angesiedelt? Dystopien gibt es hier ja leider nicht im Überfluss.

Ja, ist es. Allerdings merkt man das im ersten Band noch nicht so sehr. Und es soll auch keine Betonung darauf liegen. Ich finde, es braucht mehr queere Charaktere, die einfach sind. Ohne Label.

Leserfrage 21

Diana: Wie bist du denn zum Schreiben gekommen?

Ich hab Geschichten schon immer geliebt, und sobald ich schreiben konnte, hab ich damit angefangen. Bei den ersten Geschichten musste ich meine Mom noch nach einigen Buchstaben fragen, weil ich sie noch nicht konnte. Das hat eigentlich nie wieder aufgehört. Hatte nur hin und wieder mehr oder weniger lange Pausen. :)

Leserfrage 22

Diana: Was machst du denn beruflich?

Gerade nichts. Ich habe Lehramt (Englisch, Biologie, Musikerziehung, Grundschulbildung) studiert und sollte jetzt eigentlich im Referendariat sein. Dummerweise habe ich gemerkt, dass ich da nichts zu suchen habe. Jetzt stehe ich bei null und schau mal, wohin die Reise geht. Ich schwanke zwischen Euphorie und Panik.

Leserfrage 23

Ray: Wo schreibst du am liebsten? Schreibtisch, Sofa, Terrasse etc.?

Eigentlich egal. Ich hab aber gemerkt, dass ich im Bus prima schreiben kann. :D

Lena: Also ein perfekter Schreibtag wäre dann eine laaaaange Busfahrt mit ruhigen Mitfahrern. *lach*

Eher kürzere Fahrten. Ich habe das Gefühl, dass es mir hilft, wenn ich nur begrenzt Zeit habe. Dann konzentriere ich mich besonders. *g*

Leserfrage 24

Diana: Bist du ein Sommer-, Frühling-, Herbst- oder Winter-Typ? Gibt es Monate, in denen du am liebsten schreibst?

Darüber habe ich noch nie nachgedacht. Ich glaube, dass das keine Rolle spielt. Allerdings hab ich das Gefühl, dass die Jahreszeit mein Schreiben manchmal beeinflusst. Prinzipiell kann ich jeder Jahreszeit etwas abgewinnen. :)

Leserfrage 25

Diana: Deine Lieblingsmusik/Film?

Musik ist ein Thema für sich bei mir. Ich liebe Metal, aber genauso Klassik. Und wenn ich ein Stück mal selbst gesungen habe, dann mag ich es danach meist auch, weil ich mich damit beschäftigt habe. Im Moment höre ich deswegen viel zeitgenössische Chormusik. Im Auto mag ich aber grundsätzlich am liebsten Rock und Metal. :)

Leserfrage 26

Yvonne: Wirst du in Zukunft auf Messen anzutreffen sein?

Ich hoffe es. Kann nur leider noch nichts dazu sagen, weil ich noch nicht weiß, wie es bei mir weitergehen wird. Ich habe im März gesagt, dass ich 2019 unbedingt nach Leipzig will, aber kann jetzt nicht voraussehen, ob das ein realistischer Wunsch ist. Aber irgendwann bestimmt.

Yvonne: Dann hoffe ich, dass es Leipzig sein wird. Die anderen sind für mich leider zu weit weg.

Ich will auf jeden Fall nach Leipzig! Ich weiß nur nicht, ob es 2019 klappt oder erst später. 2019 müssten wir noch zu dritt kommen und das ist dann direkt so ein Loch in der Kasse. *hust* Ich gesteh aber auch, dass ich ein bisschen Schiss davor habe.

Leserfrage 27

Diana: Kannst du etwas mit Romantik anfangen?

Öhm …. Ja und nein. Ich mag Romantik, aber ich mag keinen Kitsch (meist fällt mir im Nachhinein auf, dass ich selbst welchen fabriziert habe). Musikalisch mag ich die Epoche der Romantik auch sehr gern, aber nicht zu viel davon. *g*

Leserfrage 28

Mieko: Welches deiner Bücher würdest du gerne verfilmt sehen und wer sollte den Protagonisten spielen?

„Nerigäa“ und „Umbrae Noctis“. :D Aber vor allem „Nerigäa“. Was Schauspieler betrifft, kenne ich, ehrlich gesagt, fast keinen.

Leserfrage 29

Mieko: Hast du Haustiere?

Ja, zwei Katzen (bzw. einmal Katze und einmal Kater). :)

Leserfrage 30

Mieko: Welche drei Dinge würdest du auf eine einsame Insel mitnehmen?

Öhm … Gute Frage … Menschen sind keine Dinge, oder? Dann ein Musikinstrument, das nicht so schnell kaputtgeht, ein Messer, das niemals stumpf wird und … ein Zelt?

Leserfrage 31

Yvonne: Wie ist es für dich, das Wort ENDE unter eine Geschichte zu schreiben?

Einerseits erleichternd, weil ich es geschafft habe, aber andererseits auch irgendwie traurig.

Leserfrage 32

Mieko: Wo möchtest du gerne mal Urlaub machen?

Immer wieder Japan. <3 Aber ich glaube, wenn ich könnte, würde ich gerne die ganze Welt einmal sehen. Besonders Skandinavien.

Leserfrage 33

Mieko: Wie gehst du mit Kritik um?

Ich glaube, was das betrifft, hab ich dazugelernt. Es wirft mich noch immer aus der Bahn, aber nicht mehr so sehr, wie noch vor einem Jahr. Wenn die Kritik konstruktiv ist, nehme ich sie gerne an. Was ich nicht mag, ist, wenn ein subjektives „das ist scheiße“ kommt.

Leserfrage 34

Diana: Was liest du außer deinen eigenen Geschichten? ;)

Dystopien und Fantasy am liebsten. :) Ansonsten müssen mich vor allem die Figuren überzeugen.

Leserfrage 35

Diana: Welche ist deine absolute Lieblingsszene?

Ich habe keine. :) Viele Szenen haben ihren ganz besonderen Reiz und zwar unabhängig davon, ob es meine eigenen sind oder die von anderen (oder Buch oder Film). Es gibt natürlich immer ein paar, die einem lange im Kopf herumschwirren.

Leserfrage 36

Yvonne: Gibt es literarische Vorbilder für dich?

Nein, ich glaube nicht. Es gibt einen Haufen Autor_inn_en oder andere Künstler_innen, die ich toll finde, aber die sind maximal Inspiration für mich. Vorbilder habe ich eher im moralisch-menschlichen Bereich. :)

Leserfrage 37

Diana: Was ist dein Lieblingsfüllwort?

Wenn du damit meinst, welches ich am häufigsten benutze, dann ist es wahrscheinlich „wohl“. :D Das streiche ich echt oft aus meinem Text. XD

Leserfrage 38

Diana: Wen würdest du gern mal treffen?

Emma Watson. Ich finde sie faszinierend, in ihrer ganzen Art. :)

Leserfrage 39

Chrissy: Wo siehst du dich in zehn Jahren?

Ehrlich gesagt keine Ahnung. :D Bisher hat zu viel Planung in meinem Leben dazu geführt, dass ich beruflich in eine Sackgasse gelaufen bin. Da versuche ich jetzt mal eine andere Strategie. Ich hoffe aber sehr, dass ich in der Zeit noch viiiieeel schreiben werde. :)

Leserfrage 40

Yvonne: Plottbunnys – Freund oder Feind? Soll ja echte Monster darunter geben.

Ich mag Plotbunnys. Ich kann sie mir gut notieren und auf einen Stapel legen. So ein ganz Aggressives hatte ich bisher noch nicht (vielleicht bin ich aber auch einfach ein guter Bunny-Dompteur). Die präsentesten Plotbunnys hüpfen übrigens aus meinen Träumen heraus. „Umbrae Noctis“ zählt dazu und mein neues (noch namenloses) Projekt auch. :D

Yvonne: Cool … ich weiß am nächsten Morgen NIE, was ich geträumt habe.

Ich nicht immer, zugegeben. Aber ich hab auch gelernt, auf meine Träume Einfluss zu nehmen und sie zu verändern. Z. B. kann ich „zwischenspeichern“ und neustarten, wenn mir der Verlauf nicht gefällt. :D Wenn ein guter Traum dabei war, muss ich ihn allerdings sofort notieren, sonst verschwindet er oft über den Tag. Wenn ich ihn notiert habe, dann bleibt er.

Leserfrage 41

Ray: Was macht für dich ein gutes Cover aus? Was magst du gar nicht?

Fiese Frage, das ist echt schwer zu beantworten. :D Ein gutes Cover muss „atmosphärisch“ zum Buch passen, finde ich. Ich mag Farbenspiele und Andeutungen, die man erst im Zusammenhang mit dem Text versteht. Zu kantige Kompositionen mag ich nicht, obwohl es bei manchen Genres natürlich dazugehört.

Leserfrage 42

Yvonne: Entwirfst du deine Cover selbst?

Ja und Nein. Die Cover vom Verlag entwerfe ich nicht selbst. Die der SP-Bücher schon (das dauert aber noch etwas). Ich bin gespannt, wie es ankommen wird. :D Also das Cover. Oh, die Geschichte natürlich auch!

Schlusswort

Ich bedanke mich für das Interview und für eure Fragen! Hat mir total Spaß gemacht, und die Zeit ist ja echt wie im Flug vergangen (zumindest für mich *g*). Falls ich irgendeine Frage übersehen haben sollte (ich hoffe ja mal nicht), schreit laut »hier« oder so.

Leser interviewen – Elian Mayes

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