Interview vom 03. Juni mit Akira Arenth. Das Interview fand in der Facebookgruppe „Homoerotische Lektüre für alle“ statt, guckt gerne sonntags zwischen 18.00 – 19.00 vorbei, wenn ihr selber mal Fragen stellen möchtet.

Akira findet ihr auf seiner Internetseite.

Das Interview

Autorenvorstellung

Guten Morgen! Erst einmal vielen Dank für die Interviewmöglichkeit! Also für alle, die mich noch nicht kennen, ich schreibe unter dem Pseudonym „Akira Arenth“ seit 2015 Bücher im Gay Bereich. Mein Hauptaugenmerk liegt bei Contemporary (Real-Life), Apocalypse und Urban Fantasy. Allerdings hab ich auch schon in anderen Bereichen geschrieben. Meine Cover werden alle von meiner Schwester gezeichnet, daher werden meine Bücher leider manchmal mit Mangas oder Comics verwechselt, sind aber alles Romane oder „normale“ Buchserien.

Ich hoffe, dass ich jetzt erst einmal das Gröbste hab, und freu mich auf eure Fragen!

Meine Homepage mit free E-books, signierten Büchern, Merch und ausführlichen Leseproben: http://akira-arenth.com.

Facebookseite: https://www.facebook.com/AkiraArenth/.

Amazon/KU: https://www.amazon.de/-/e/B013C1841U.

Leserfrage 1

Elke: Hallo Akira, ich habe noch kein Buch von dir gelesen. Welches würdest du mir für den Einstieg empfehlen?

Hallo Elke! Zum Einstieg würde ich dir das hier empfehlen, das ist dafür super. Sind drei Shortstorys aus verschiedenen Bereichen: https://www.amazon.de/dp/B01M4OMA99/.

Elke: Danke. =)

Gibt’s auch als kleine Einzelbücher. Aber da kannst du sehr gut schauen, ob dir mein Stil zu schreiben überhaupt gefällt!

Ute: Ich will dem Meister nicht widersprechen, aber ich würde mit der „Ranver“-Trilogie beginnen, also der Elfensklave.

Ranver ist ja rein Fantasy, und es gibt Leute, die Fantasy nicht mögen. Daher lieber das „Three GayStorys Bundle“, denn da sind verschiedene Genres drin. Außerdem war die „Ranver“-Serie meine erste, und ich denke, ich hab mich in den anderen Storys auch weiterentwickelt.

Elke, wenn du Urban Fantasy magst und nicht allzu zart besaitet bist, empfehle ich dir dringend die „Devils-and-Mermen“-Serie oder das Bundle dazu! https://www.amazon.de/ dp/154815735X.

Leserfrage 2

Sandra: Hallo Akira, wie spät ist es denn gerade bei dir?

Kurz vor neun. Habe gerade gefrühstückt und sitze mit einem Kaffee vor dem Laptop.

Leserfrage 3

Andrea: Hallo Akira! Gibt es etwas, über was du definitiv niemals schreiben würdest?

Hi, Andrea. Naja, ich habe mal über eine weibliche Hauptfigur geschrieben, das werde ich nicht mehr machen. Ansonsten fallen mir Vampire sehr schwer, weil ich die schon extrem ausgelutscht finde … im wahrsten Sinne. XD

Leserfrage 4

Anke: Hallo Akira, wird es bald eine Fortsetzung von Ghost geben?

Hi, Anke! Also „bald“ wäre übertrieben, aber es ist eine Möglichkeit!

Leserfrage 5

Chrissy: Welches von deinen Büchern ist dein persönlich liebstes?

Hi, Chrissy. Tjaaaa, das kann ich gar nicht so richtig sagen, sind schon so viele in den zwei Jahren (25?), und jedes hat eine andere Bedeutung für mich. Also an „Alptraumprinz“ haben wir sehr lange gearbeitet, alleine durch die ganzen Zeichnungen, daher bedeutet es mir viel, aber es ist nicht meine Lieblingsstory. Ich würde sagen, ich bin meistens in das vernarrt, das ich gerade schreibe. Wenn ich bewerten müsste, würde ich die „Devils and Mermen“-Serie bisher als Favoriten auflisten. die sprach mir einfach aus der Seele und hat super viel Spaß gemacht beim Schreiben.

Leserfrage 6

Andrea: Hast du in deinen Büchern eine Lieblingsfigur?

Nein, ich mag sehr viele sehr gern. Ranver ist einer meiner Lieblinge, Sèl liebe ich auch, allerdings mag ich auch Lord Kane sehr gern oder den Dieb Blake von Head Hunter. Also ich habe keinen „einen“.

Leserfrage 7

Sandra: Hallo Akira, dein nächstes Werk ist ja „Black Wedding“. In welchem Abstand werden der zweite und eventuell der dritte Band erscheinen?

Hi, Sandra. Ja genau, „Beautiful Agony – Black Wedding“ ist das nächste. Den zweiten Band hab ich zu 3/4 fertig, aber ich denke, so wie bei „Devils and Mermen“, dass es monatlich rauskommt, schaffe ich nicht. Also wahrscheinlich alle zwei Monate! Sind ja auch 100 Seiten mehr pro Band.

Sandra: Das hört sich ja super an, dachte, es wird vielleicht länger dauern, aber alle paar Monate ist echt toll. Ich freu mich schon drauf sie zu lesen.

Ja, also vielleicht kommt zwischendurch noch ein anderes, aber da ich inzwischen wieder einen Vollzeit-Job habe, kann ich leider nicht mehr ganz so viel schreiben wie früher.

Leserfrage 8

Kari: Hallo Akira. Die Handlungen deiner Bücher spielen an ganz speziellen Orten, bzw. Landschaften. Berlin ist ja klar, aber wie kommst du auf z.B. Spoleto in Umbrien oder Jotunheimen in Norwegen? Warst du selber schon dort überall?

Ich war nicht an allen Orten, aber an manchen. Wo ich nicht war, muss ich halt mehr recherchieren. Generell schaue ich, welches Setting zur Story am besten passen könnte, wenn’s nicht Berlin ist.

Leserfrage 9

Andrea: Wenn eines deiner Bücher verfilmt würde, welches wäre das und wen hättest du am liebsten in der Hauptrolle/den Hauptrollen?

Also da ich die biographischen Romane zu persönlich finden würde, hätte ich gerne die „Devils-and-Mermen“-Reihe verfilmt. Da steckt auch noch viel Potential drin. Wer die Hauptfiguren spielen soll, kann ich nicht sagen, dafür kenne ich leider zu wenige Schauspieler beim echten Namen. Aber ich denke, ich hätte auch lieber no-name-Darsteller.

Leserfrage 10

Larissa: Hallo Akira. Gibt es in deinen Büchern eine Figur, die du selbst überhaupt nicht magst, aber die notwendig für das jeweilige Buch war?

Normalerweise liebe ich auch meine Antagonisten und mache sie selbst auf ihre beschissene Art doch wieder irgendwie nachvollziehbar. Ich weiß halt selbst, dass vieles, das für böse gehalten wird, durchaus seine berechtigten Hintergründe hat, wenn man mal hinter die Kulissen schaut. Aber ja, da gibt es eine Menge! Zuletzt den Doktor oder die geistlichen in der „Devils-and-Merman“-Serie habe ich beim schreiben gehasst, aber ich brauchte sie nun einmal.

Leserfrage 11

Julia: Ich liebe die Zeichnungen deiner Schwester. Ich wusste gar nicht, dass ihr Geschwister seid, ich verfolge nur ihre FB Seite hin und wieder.

Ja, spätestens, wenn wir nebeneinander stehen, sieht man es recht eindeutig. Wir sehen uns ziemlich ähnlich.

Julia: Gesehen habe ich sie ja auch noch nie und dich  erst recht nicht. xD Ich weiß nur, dass sie auch die Cover für deine Bücher zeichnet und die Zeichnungen sind fantastisch!

Naja, es gab eine Zeitlang ein paar Fotos von uns zusammen online, aber die musste ich jetzt erst einmal alle löschen, da ich meine Privatsphäre wieder mehr schützen möchte.

Leserfrage 12

Andrea: Was liest du selbst gerne? Liest du überhaupt?

Leider kann ich mich beim reinen Lesen sehr schwer konzentrieren. Mein Hirn driftet ständig ab und erfindet eigene Wege und Handlungsstränge und dann nach zwei Stunden merke ich dann, dass ich wieder nur selbst fantasiert und gar nicht gelesen habe. Die letzten Bücher, die ich gelesen habe, waren die „Wiedźmin“-Saga.

Leserfrage 13

Triskel: Hallo Akira, erst einmal tausend Dank für deine Bücher. Ich liebe deinen Schreibstil. Da deine Bücher alle sehr unterschiedlich sind, würde mich interessieren, woher du deine Ideen und deine Inspiration nimmst.

Hi Triskel! Ja, sehr gerne :) Tja … ich hab keine Ahnung, warum es so ist, aber mein Gehirn ist sehr fantasievoll. Ich habe jetzt schon Ideen für fünf bis sieben neue Bücher. Wahrscheinlich, weil ich das mein ganzes Leben lang unterdrückt habe, und jetzt, da ich es endlich rauslassen darf, sprudelt mein Hirn über. Wahrscheinlich schreibe ich deshalb auch ständig neue Geschichten und könnte erst einmal keine durchgehende Romanreihe schreiben mit 30 Bänden.

Triskele: Tausend Dank für deine Antwort. Dann könnte man deine Bücher also fast als Befreiungsschlag deuten!? Ich bin froh, dass du immer neue Ideen hast. Dadurch wird es nie langweilig mit deinen Büchern. Und es gibt immer, in sehr kurzen Abständen, wie ich finde, neues „Futter“. Danke, dafür. Lass alles raus!! Ich freue mich jedes Mal auf ein neues Buch von dir.

Ja, das Schreiben befreit mich in vielen Dingen und wirkt auch sehr therapeutisch.

Leserfrage 14

Kari: Wie oder wann schreibst du deine Bücher? Ich meine, hast du z. B. täglich eine feste Zeit, nutzt du jede freie Minute oder so?

Eigentlich nutze ich jede freie Minute, in der ich Zeit habe und alleine bin!

Leserfrage 15

Minelle: Meine Frage an dich: Wie stehst du zu dem Thema Frauen, die Gay Romance schreiben?

Tja, das ist ein schwieriges Thema. Generell bin ich der Ansicht, dass man natürlich überzeugend über Dinge schreiben kann, mit denen man selbst keine Erfahrung hat. Schließlich ist Stephen King ja auch kein Massenmörder (oder zumindest wissen wir davon nichts). ABER … und jetzt werden mich einige hassen … der „gay“ Bereich wird gerade von vielen Newcomern überschwemmt, die wirken, als wären sie alle eine Kopie des anderen (gerade was die Sexszenen betrifft). Irgendwie ist da nicht viel Innovatives dabei und man denkt beim Lesen „das kenne ich von hier, das ist von da, ach die Szene gab es dort“ etc. Aber auch Vieles, was amtierende „gay-Autoren-Queens“ geschrieben haben, finde ich schlichtweg sterbenslangweilig und auch nicht gerade authentisch, wenn’s ums Eingemachte geht. Aber das kann auch einfach daran liegen, dass ich ein sehr spezieller Mann bin und meine Prioritäten woanders liegen. Soll heißen: das ist nur mein Empfinden und muss absolut nicht heißen, dass die Geschichten schlecht sind. Ich habe halt bei vielen das Gefühl, dass es sich um Rosamunde-Pilcher-Geschichten in schwul handelt, oder man der Protagonistin einfach einen Schwanz angeklebt hat. Aber das ist okay, denn die meisten, die es lesen, sind ja Frauen.

Eins noch dazu: Ich habe auch schon Schnulzen von männlichen gay-Autoren gelesen, die ich sterbenslangweilig fand. Also, das ist nicht auf Frauen beschränkt! Es gibt eben in jedem Bereich gute und schlechte Autoren und das „schlecht“ ist auch nur subjektives Empfinden. Was gut und was schlecht, was spannend und was langweilig ist, entscheidet jeder Leser für sich!

Leserfrage 16

Larissa: Wenn du anfängst, ein neues Buch zu schreiben, wie sieht dabei deine Herangehensweise aus?

Absolut chaotisch! Ich hab meistens weder einen roten Faden, noch irgendein Konzept. Wahrscheinlich sind meine Storys deshalb so überraschend. Also eigentlich schreibe ich meistens erst einmal die Szenen, die mich angezeckt haben, die Story überhaupt zu schreiben, und dann kommt Stück für Stück das Drumherum, was sich dann weiterentwickelt, während ich schreibe.

Leserfrage 17

Yvonne: Hi Akira. Ich liebe deine „Tales-of-the-fucked“-Reihe. Vor allem, weil darin Topf und Deckel unterschiedlicher nicht sein könnten und zum Schluss doch irgendwie perfekt zusammen passen. Hast du schon einen dritten Teil in Planung?

Hi Yvonne! Vielen Dank! Naja, da die „Tales-of-the-fucked“-Storys alle auf wahren Begebenheiten basieren, kann ich sie mir nicht einfach schnell ausdenken. Aber ich bin gerade mit einem Dom in Kontakt, der mir seine Geschichte erzählen will. Die wird dann wahrscheinlich als Band 3 rauskommen!

Leserfrage 18

Ayana: Huhu, wie wichtig ist dir ein genauer Tagesablauf, wenn’s ums Schreiben geht? Schreibst du lieber morgens oder abends?

Hi Ayana, nein, ich hab keinen festen Tagesablauf. Ich schreibe immer, wenn ich Zeit habe und alleine bin, aber am liebsten nachts!

Leserfrage 19

Antje: Hallo Akira, seit wann schreibst du und wie bist du dazu gekommen?

Hallo Antje. Ich schreibe schon, seit ich denken kann. Meine erste eigene, rein schriftliche Story habe ich mit zwölf geschrieben (Marquis Lover), davor habe ich eher Comics gemacht. Aber seit 2015 schreibe ich offiziell!

Leserfrage 20

Laura: Hallo lieber Akira! Interessiert dich das Thema künstliche Intelligenz? Könntest du dir vorstellen, mal ein Buch mit dem Thema zu schreiben?

Hallo Laura! Lustigerweise schreibe ich gerade parallel zu „Beautiful Agony 1“ was in der Richtung. Allerdings ist es bei mir eine Kombination aus Genetik und künstlicher Intelligenz.

Leserfrage 21

Sandra: Bei deinem neuen Buch „Beautiful Agony“ sind ja mehrere Teile geplant, zwei bis drei, werden die alle von Raik und Arian handeln?

Voraussichtlich ja. Aber da ich gerade erst an Band 2 schreibe und wie schon erwähnt null Konzept habe, weiß ich noch nicht, wohin es sich entwickelt! Kann also auch sein, Band 3 oder 4 spielt dann 300 Jahre später. ;p

Leserfrage 22

Ute: Hallo Akira. Schön, dass wir dich löchern dürfen! Ich liebe dein Halloween Special um die Figuren Brandon und Caira! Könntest du dir weitere Geschichten mit den beiden vorstellen? Mir gefällt der Trailer zu deinem Neuen Buch „Beautiful Agony – Black Wedding“ sehr gut und frage mich, ist dieser hübsche Junge ein echter Mensch oder hast du ihn im Computer zusammengebastelt? LG Ute

Hi Ute! Klar, ich lass mich doch gerne löchern. Ja na, bei Brandon und Caira muss ich jetzt sehr vorsichtig sein. Ich denke schon, dass ich noch einmal was schreiben werde über die beiden, aber da muss ich drauf achten, dass es halt nicht zu viel „Echtes“ ist, und das fällt mir da natürlich sehr schwer. Das Bild im Trailer von „Beautiful Agony 1“ ist ein Foto, das wir der Figur entsprechend mit Photoshop angepasst haben. Normalerweise hätte meine Schwester noch einen gezeichnet, aber der Trailer musste an einem Tag fertig sein, daher blieb keine Zeit mehr dafür und wir mussten improvisieren.

Leserfrage 23

Andrea: Wie gehst du mit kritischen Rezensionen um? Ich meine jetzt nicht den Inhalt der Geschichten, sondern Schreibstil, -fehler, etc.

Wenn sie berechtigt sind, versuche ich, daraus zu lernen und mich zu verbessern! Ich habe auch alle alten Bücher noch einmal überarbeitet, gerade die ersten, z. B. die „Ranver“-Serie usw., noch einmal komplett auf Fehler geprüft und schön gemacht. Das will ich mit allen Alten noch machen und habe jetzt auch eine tolle Lektorin, die mir dabei hilft.

Leserfrage 24

Ayana: Wie lang schreibst du im Durchschnitt an einem Buch? Wie viel Zeit ist für die Korrektur eingeplant?

Puhhhhhh, also kommt drauf an, wie lang es ist und wie die Umstände des Schreibens sind. Wenn mein Mann nebenher mit seinen Kumpeln im Wohnzimmer quatscht, brauche ich deutlich länger, als wenn ich alleine bin und meine Ruhe habe. Kann da leider wirklich gar keinen Durchschnitt sagen.

Leserfrage 25

Larissa: Welche deiner bisherigen Figuren war am schwierigsten zu schreiben, beziehungsweise bei welcher Figur hattest du die meisten Schwierigkeiten, diese authentisch darzustellen?

Lord Kane! Für den Penner musste ich stunden-  nein – wochenlang recherchieren!

Larissa: Mit ihm habe ich bisher noch keine Bekanntschaft gemacht, aber ich bin gespannt – das Buch steht ja schon bei mir im Schrank. Ich bin mir sicher, dass sich die Recherche ausgezahlt hat.

Also, ich musste bisher für kein Buch so viel recherchieren wie für „Ghost“. Alleine was den ganzen historischen und archäologischen Kram betrifft. Das war schon echt schwierig.

Leserfrage 26

Ayana: Gefühlt eine ziemliche Standardfrage: Plotter oder Discoverywriter? (Im Falle von Plotter: Wie lang und ausführlich fällt der Teil aus?)

Ääääähhhh … Nö, ich schreibe eigentlich weder über Drucker noch über Raumfähren …

Ayana: Einhörner mit Glitzerstaub und rosa Hufen schon? xD

Öhm, bisher nicht. Aber ich hatte mal ein Schattenhorn (schwarzes, bulliges Einhorn mit dolchartigem Gewächs auf dem Kopf).

Leserfrage 27

Elke: Gibt es etwas an deinem Schreibstil, was typisch Akira ist?

Ja. Neben meinem Drei-Punkte-Fetisch, den mir meine Lektorin gerade ganz radikal abtrainiert, merkt man, glaube ich, schon nach den ersten drei bis vier Seiten, ob es ein „Aki-Buch“ ist oder nicht. Ich habe mir sagen lassen, ich schreibe wohl wie kaum ein anderer, was man jetzt gut oder schlecht werten kann. Ich habe sehr häufig offene Gedankenreden in meinen Büchern die mit „…“ (drei Punkten) enden. Das war aber einfach zu viel und ich versuche, es mir wirklich abzugewöhnen. Auch wenn’s schwerfällt … ;p

Leserfrage 28

Larissa: Gibt es andere Autoren, die deinen Werdegang als Autor maßgeblich beeinflusst haben? Wenn ja, wer?

Ja, also nein … ähm … Wie sage ich das jetzt? Also die in dem Genre, von denen ich gelesen habe, waren eher ein abschreckendes Beispiel. Da habe ich dann irgendwann gesagt, ich will mal was lesen, was so und so ist und nicht so oder so, und da blieb dann nur selbst schreiben.

Larissa: Oh okay. Ich habe ja meine Frage bewusst nicht weiter eingeschränkt. Ich habe aber auch nicht unbedingt damit gerechnet, aber das ist durchaus interessant. Vielen Dank für die Antwort.

Klar, gern. Ich glaube, viele Autoren fangen zu schreiben an, weil sie mal was über ein Thema lesen wollen, über das bisher nicht oder nicht gut genug geschrieben wurde.

Leserfrage 29

Elke: Was stört dich total beim Schreiben? (Ich hoffe, die Frage kam noch nicht.)

Nervige Nebengeräusche. Fliegen! Ich HASSE Fliegen! Die machen mich wahnsinnig!

Elke: Ich mag auch keine Fliegen. =)

Oder wenn dauernd einer angeschissen kommt und was von mir will. Das bringt mich total aus dem Konzept … also, wenn ich ein Konzept hätte. Besser „aus der Story“.

Leserfrage 30

Melanie: Hallo Akira. Jedes deiner Bücher/Buchreihen kann man einem anderen Gerne/Thema zuordnen. Zu welchem Genre/Thema möchtest du unbedingt mal ein Buch schreiben und über welches würdest du nie ein Buch schreiben?

Hi Melanie! Also ich wollte schon immer eine Apocalypse-Story schreiben und das tue ich ja gerade! Ansonsten will ich noch unbedingt was im Weltraum machen! Habe da auch schon Ideen! Worüber ich nicht mehr schreiben will, ist, alles was mit Kindern unter 16 zu tun hat. Z. B. Roy war zwölf am Anfang meines Buchs und das war schon arg grenzwertig manchmal, weil ich ihm eben meinen damaligen Charakter gab, und ich war halt sehr frühpubertär …

Melanie: Hmm … Weltall klingt auf jeden Fall sehr interessant. Okay, das mit dem Alter kann ich verstehen. Danke für die Antwort.

Ute: Vielleicht solltest du dich mit Ina Heilmann zusammen tun. Ihre Weltraumstory in „Cold“ war klasse.

Leider ist es schwer, jemanden zu finden, der mit meinem Tempo und meinem Wursthirngedöhns beim Schreiben mithalten kann. Aber es sind durchaus Kooperationen mit anderen Autoren in Aussicht.

Leserfrage 31

Ciella-chan: Hallo Akira. Also, ich liebe jedes deiner Werke, besonders wenn auch noch Fantasy mit dabei ist, auch sowas wie Drachennebel fand ich richtig Klasse. Fantasy im momentanigen Leben/Zeitalter war äußerst interessant. Eigentlich war alles mehr als interessant was du geschrieben hast. Gerade vor Kurzem erst habe ich die „Tales-of-the-fucked“-Bände gelesen und war wieder einmal begeistert. Du hast inzwischen schon einige „Krankheiten“ in deinen Büchern behandelt und bringst einen auch dazu, mehr darüber nachzudenken, dass es eben mehr Facetten gibt. Ehm ja, Frage: Wirst du auch noch Weiteres in dieser Richtung aufgreifen? Vielleicht sogar mit etwas sehr Krassem kombinieren? Eine königliche Rasse mit einer seltenen Krankheit etc.? Das wäre sicher sehr interessant.

Hi Ciella! Erst einmal vielen Dank! Ja, es gibt so gewisse Krankheiten/Makel/Eigenschaften, die mich sehr faszinieren. Allerdings muss ich mit ihnen im echten Leben zu tun gehabt haben. Da kommt aber sicher noch einiges mehr. Einer meiner aktuellen Hauptfiguren hat zum Beispiel eine operierte Hasenscharte.

Leserfrage 32

Sandra: Ich lese gerne Dreiecksgeschichten, wäre es für dich vorstellbar, so eine Geschichte zu schreiben?

Habe ich schon. :D In „Alpharüde“ z. B. und in „Devils and Mermen“ war es auch schon sowas in der Art, mit Sèl, Cain und Dakrath. Aber auch im zweiten Band meiner aktuellen Serie wird es definitiv stärker in die Richtung gehen!

Sandra: Dachte eher ein ganzes Buch, in dem es das Hauptthema ist, wie sich eine Beziehung zu dritt gestaltet etc. Hätte ich genauer formulieren müssen. Trotzdem Danke für deine Antwort.

Ja, wie gesagt, es wird sich in Band 2 von „Beautiful Agony“ auch in die Richtung entwickeln, aber das ist ein schwieriges Thema für mich, da ich privat damit schon oft Probleme hatte.

Leserfrage 33

Christin: Hallo Akira, wie stehst du zu „Crossover“-Romanen? (z.B. Ghost-Protagonisten besuchen Mordred und Jack) Würdest du über sowas schreiben?

Die Idee finde ich grundlegend sehr geil! Ich verpacke auch öfter Eastereggs mit Hinweisen auf andere Bücher in meinen Storys, aber irgendwie findet die immer niemand. Zum Beispiel liest mein Protagonist in „Cold“ zu Beginn in der „Ranver“-Serie und Akais Mutter spricht in „Drachennebel“ über die Teufelsinsel von „Devils and Mermen“ … aber diese Eggs sind oft so versteckt, dass sie kaum einer findet.

Christin: Danke dir, dass du diese Verknüpfungen in dieser Form machst. Macht jetzt noch mehr Spaß, beim Re-Lesen die zu suchen. :D Das Easteregg bei „Drachennebel“ war gut zu erkennen. :D Bei „Cold“ dachte ich erst an jemanden anderes „Verwandten“. :D

Ciella-chan: Also doch. Ich hatte bei „Drachennebel“ überlegt, ob sie diese Insel meint! Ich habe da auf jeden Fall an „Devils and Mermen“ gedacht. :D

Es gibt fast in jedem Buch zwei bis drei Eastereggs. Glaube, bisher wurden noch nicht alle gefunden! Aber noch viel spannender fände ich ein Crossover mit Figuren aus anderen Büchern. Zum Beispiel würde ich gerne mal was darüber schreiben, dass Ranver auf Geralt trifft, damit er herausfindet, dass er sein älterer Bruder ist … aber das darf ich natürlich nicht.

Leserfrage 34

Petra: Würde es dir gefallen, wenn man aus einem deiner Bücher ein Hörbuch macht? Wenn ja, welches sollte es dann sein? Sollte dann der Leser ein Mann oder eine Frau sein?

Das fände ich toll, wenn derjenige den trockenen Humor gut rüberbringen kann! Aber ich hätte lieber einen Mann, da ich prozentual mehr männliche Figuren habe.

Leserfragen 35

Sandra: Uhh, da wird aber einer mit Fragen bombardiert. Deswegen auch eine ganz wichtige Frage. Marvel oder DC? Ja ich weiß, nicht einfach, lass dir Zeit.

XD Oh Mann, das ist fies. Ich kenne leider nicht allzu viele Filme, aber von beiden habe ich schon tolle Streifen gesehen! Ich gehe mehr nach Protagonisten, die mir gefallen. Wolverine war sehr geil, Loki sowieso, Ironman ist auch witzig und Deadpool erst recht. Aquaman ist grandios und der Joker gespielt von Heath Ledger hat mich ebenfalls mitgerissen.

Leserfrage 36

Andrea: Welches von deinen bzw. Kiras Covern gefällt dir (abgesehen von den Biografien) persönlich am besten?

Das von „Devils and Mermen 4“ finde ich sehr geil und das von „Beautiful Agony 2“ liebe ich auch schon, aber das kennt ihr ja noch nicht.

Andrea: Du weißt, wie man Idioten neugierig macht …

Sandra: Ich finde das von „Beautiful Agony 1“ schon Hammer.

Ich mag alles, was sehr detailliert ist! Wo man quasi „reinkrauchen“ will und immer wieder Neues entdeckt.

Leserfrage 37

Sandra: Wird es vielleicht eine Fortsetzung zu „Drachennebel“ geben oder eine ähnliche Geschichte?

Hi Sandra! Ja, das kann sein! Allerdings fehlt mir derzeit noch die zündende Idee dafür und es überfluten mich Ideen zu anderen Storys. Aber ausgeschlossen ist es nicht!

Leserfrage 38

Sandra: Was ist dein Lieblings-Urlaubs-Ziel? Wo du warst und wo du noch hin willst?

Wir waren ja zuletzt (leider nur eine Woche) in Thailand und da war es wunderschön. Ansonsten würde ich gern wieder nach Costa Rica.

Leserfrage 39

Manuela: Hallo Akira, schön, dass du dich den Fragen stellst. Ich wüsste gerne, ob es auch deine Anfänge irgendwo zu lesen gibt. Irgendwo hab ich was zu einer Dragonball-Geschichte gelesen, die ich gern lesen würde. Vielen Dank und schreib so weiter.

Das Älteste, was du derzeit von mir lesen kannst, ist „Marquis Lover“. Aber das ist wirklich nur für Sammler gedacht und auch noch völlig roh, ohne Lektorat etc. Das habe ich mit zwölf geschrieben. Die Dragonball-fanfic gab’s mal in einem Anime-Magazin zu lesen. Allerdings unter einem anderen Namen. Ansonsten war sie noch in einem DB-Forum, aber da wurde sie gelöscht, wegen … äh keine Ahnung. Zu pervers?

Manuela: Bestünde die Möglichkeit, sie noch einmal zu lesen? Würde mich freuen, da ich im Moment mit Dragonball angefixt wurde und sie mich sehr interessieren würde.

Wenn dann müsste ich sie privat verschicken. Aber ich habe vieles daraus auch in anderen Geschichten untergebracht.

Leserfrage 40

Andrea: Wenn ich mir so mein Bücherregal ansehe, stelle ich fest, dass deine Bücher (abgesehen von den Biografien) dünner sind als alle anderen … Wird es auch von dir mal wieder so einen richtig dicken Wälzer geben? Sammelband von Devils and Mermen gilt nicht.

Genau genommen habe ich ja bisher fünf Wälzer geschrieben (die Biografien 1-3, BL [„Banned Lust“, Anm. Kristina] und „Ghost“ ist mit seinen rund 350 Seiten ja auch schon recht lang) und das in zwei Jahren. Dazu dann noch die gut 20 Storys zwischen 150-300 Seiten, wobei drei Serien dabei sind, die man ja als eine Story auch zusammenfassen kann. Bei „Ranver“ wären das dann knapp 700 Seiten, bei der „Devils-and-Mermen“-Serie rund 750? Ich schreibe halt lieber Serien, die sich dann einzeln individueller entwickeln und aus denen ich zum Schluss einen fetten Sammelband machen kann, wenn sie fertig sind.

Leserfrage 41

Manuela: Hallo, worüber würdest du nicht schreiben. Was sind deine Nogos?

Pädophilie ist für mich ein rotes Tuch. Genauso wie Nekrophilie, Koprophilie und Zoophilie.

Leserfrage 42

Christin: Was war deine Inspiration für „Devils and Mermen“ und wie kamst du bei den Namen auf das „Russische“, obwohl es in Italien/ Umbrien spielt? :D

Das sind ja nur die Namen der Teufelsrotte, nicht die der Italiener! Und zu Teufeln passen irgendwie russisch angehauchte Fantasynamen, fand ich.

Leserfrage 43

Alice: Hey hey Akira, wenn es früh bei dir ist, wie sieht denn dann dein weiterer Tagesverlauf aus?

Ich werde gleich mit dem Hund eine Runde laufen und dann wohl noch etwas schreiben, bevor mein GöGa dran ist … der müsste gegen Mittag nach Hause kommen. Leider muss ich heute Abend auch schon wieder arbeiten. Habe Nachtschicht.

Leserfrage 44

Evelin: Gibt es deine Bücher auch auf Englisch?

Hi Evelin. nein, die gibt’s bisher nur auf Deutsch. Die deutsche Sprache ist in meinen Augen so vielseitig wie keine andere und im Englischen würden auch die meisten meiner Witze nicht funktionieren.

Leserfrage 45

Andrea: Liest Kira deine Bücher, bevor sie sich ans Cover macht, oder gibst du ihr nur Stichpunkte, an die sie sich dann hält?

Da sie die Cover meist schon anfängt, nachdem ich erst 30 bis 50 Seiten fertig habe, kann sie die noch gar nicht komplett lesen. Aber sie arbeitet viel mit und hilft mir auch oft, wenn ich irgendwo festhänge. Ihre Artworks und Illustrationen helfen mir sehr häufig weiterzumachen, weil sie mich inspirieren.

Leserfrage 46

Kathrin: Welches ist dein bisher schönstes Erlebnis als Autor gewesen?

Das war zu Weihnachten letztes Jahr, als ich eigentlich gerade ein ziemliches Tief hatte und dann völlig überraschend von so vielen Lesern ganz wunderbare, liebe Worte in Kartenform bekommen habe, sogar zusammen mit einigen kleinen Geschenken. Das hat mich sehr aufgebaut und mich auch sehr zum Nachdenken gebracht. Allgemein muss ich sagen, dass ich wirklich eine tolle Fanbase habe und diese auch sehr zu schätzen weiß!

Leserfrage 47

Andrea: Und welches war das Schlimmste/Unangenehmste?

Da gibt es leider einige. Vor allem, wenn man mitbekommt, dass andere Autoren oder auch geprellte Ex-Fans, die nicht genug Aufmerksamkeit bekommen haben, fiese Gerüchte über einen in die Welt setzen. Sowas tut weh und ist vollkommen unnötiger Kindergartenscheiß, für den ich einfach zu alt bin.

Leserfrage 48

Sandra: Warst du oder bist du nervös wegen dieses Interviews?

Ja, ein bisschen. Aber ich bin/war noch so müde, dass es ging (war eine lange Nacht. Habe nur vier Stunden geschlafen). Ich hoffe nur, dass mir keiner im Nachhinein wieder aus einer meiner Antworten einen Strick zu drehen versucht.

Leserfrage 49

Kathrin: Du besitzt einen sehr lustigen, aber auch sarkastischen Humor, was sich oft in deinen Büchern widerspiegelt. Hast du schon mal einen derartigen Lachkrampf beim Schreiben bekommen, dass du nicht mehr weiterschreiben konntest?

Wie sagt man so schön? Am lautesten lacht man über die eigenen Witze? … Ja … Komischerweise beöppel ich mich bei manchen Szenen wie blöde, die andere einfach überlesen. Dafür lachen sie an Stellen, die ich nie als lustig empfunden habe. Deshalb interessiert es mich in Feedbacks immer auch sehr, wo die Leute gelacht, geweint, ihren Freund angefaucht oder ins Kissen geboxt haben. ;p

Leserfrage 50

Alex: Hey Akira, du hast ja mal über eine Transfrau geschrieben. Würdest du auch eine Story mit einem Transmann schreiben? :) Was machst du, wenn du mal eine Schreibblockade hast? Würdest du mal ein komplettes Buch von dir vertonen? Du hast ja schon einige Hörproben gemacht. (Habe grad erst gesehen dass man nur eine Frage auf einmal stellen soll. Sorry.)

Hi Alex. In die Transfrau Jordan konnte ich mich noch ganz gut hineinversetzen, aber ich glaube, in einen Transmann könnte ich es weniger. Ich schreibe ja zu 90% aus Gefühl und über Dinge, die ich selbst irgendwie kenne oder womit ich Erfahrung habe. Ich selbst würde kein Buch von mir vertonen. Ich denke, dafür kann ich zu schlecht vorlesen! Bei Schreibblockaden versuche ich, neue Inspiration zu suchen. Erinnere mich daran, was der Auslöser der Idee war, oder bitte meine Schwester um ein Coverartwork. Das inspiriert mich dann oft wieder, und außerdem würde sie mir in den Arsch treten, wenn sie ein Cover zeichnet und ich dann das Buch nicht fertig schreibe!

Alex: Ja das stimmt, man kann natürlich besser drüber schreiben, wenn man es nachvollziehen kann. Das ist schade, man hört dir gern zu. (Meiner Meinung nach auf jeden Fall.) Ah okay! Na das hoffe ich doch! Was würden wir ohne deine Bücher machen?

Tatty:Ich finde auch, dass du gut lesen kannst Akira. ;)

Vielen Dank, aber ich denke, für ein ganzes Buch spreche ich einfach zu monoton.

Leserfrage 51

Manuela: Hast du oder würdest du mal eine Buch-Lesestunde machen mit Signierstunde?

Ich befürchte, wenn ich das täte, würde ich kein Wort rauskriegen und so sehr zittern, das mir alle fünf Minuten das Buch runterfällt. Das ist auch der Grund, warum ich alle Bücher über meine Seite signiert anbiete, um dieses „nicht auf Messen sein“ ein bisschen zu kompensieren.

Leserfrages 52

Sandra: Dein Lieblingsfilm oder -serie?

Habe ich nicht. Gibt viele, die ich gut finde, aber keine/keinen die/der hervorsticht!

Leserfrage 53

Evelin: Wer darf deine Bücher als erstes lesen?

Meine Schwester während ich noch schreibe. Wie gesagt, sie hilft mir oft über Blockaden hinweg und bringt mich auf neue Ideen. Die Gespräche mit ihr helfen mir sehr. Danach geht das fertige Buch an die Betas (meist zwei bis drei) und dann zur Lektorin.

Leserfrage 54

Kathrin: Kommt es manchmal vor, dass du während des Schreibens an einem aktuellen Buch Spontanideen für eine komplett neue Story bekommst und dir dann gleich Notizen und ggf. Skizzen machst?

Ja, kommt vor. Leider, denn das lenkt mich oft lange ab und ich mag Parallelschreiben gar nicht. Aber dann schreibe ich mir die Idee auf und komme dann darauf zurück, wenn ich die aktuelle Story fertig habe. Meist gucke ich dann, welche der Ideen aus dem „Fundus“ mich gerade am meisten anzeckt.

Leserfrage 55

Christin: Gibt es noch andere Farben, die du neben schwarz gerne magst?

Ich präferiere keine bestimmte Farbe. Ich mag generell keine Neon-Farben und pink/rosa in allen Variationen.

Leserfrage 56

Larissa: Wenn du unterwegs eine Idee für ein eventuelles neues Werk oder ein zukünftiges Projekt bekommst, wie gehst du damit um?

Ich quassel sie in mein Handy und schick sie mir selbst als Mail!

Leserfrage 57

Monica: Hallo Akira! Gibt es ein Buch/Bücher, wo du es bedauerst, es veröffentlicht zu haben, und falls ja: warum?

Ja. Meine autobiografischen Romane. Warum: Weil ich mich dadurch sehr angreifbar gemacht habe und oft darauf festgenagelt werde, wenn Leser den Unterschied zu Autobiografien nicht verstehen …

Sandra: Ich fand die Bücher super geschrieben und sie haben mich tief berührt. Finde es nur schade, dass es manche Menschen gibt, die meinen, über etwas urteilen zu müssen, womit sie sich gar nicht auskennen.

Monica: Das finde ich schade. Ich bin zufällig über deine Bio gestolpert und hätte sonst wohl nicht deine anderen Bücher gelesen. Fantasy war bisher nicht so meins. Aber da mir dein Stil gefiel … Inzwischen habe ich nicht nur meine Mutter angefixt … und bei allem ist gerade deine Bio besonders gut angekommen.

Ja, so ist das leider. Ich denke, es wäre schlauer gewesen, wenn ich sie einfach als stinknormale Romane rausgehauen hätte. Dann würde ich jetzt nicht mit so vielen Problemen kämpfen und mich ständig rechtfertigen müssen.

Leserfrage 58

Alex: Wurdest du schon mal von jemandem erkannt und angesprochen? Wenn ja, wie hast du reagiert bzw. wie war das für dich? Wenn nicht, wie würdest du reagieren?

Nein, bisher nicht. So berühmt bin ich nicht. Ich glaube, ich würde kalkweiß werden und keinen Ton rauskriegen. Wahrscheinlich würde ich dann lügen und sagen, dass sie mich verwechseln, und schnell weitergehen.

Leserfrage 59

Chrissy: Hat es Gründe, dass du Deutsch und nicht Englisch schreibst?

Ja. Anfangs habe ich in Deutsch geschrieben, um es nicht zu verlernen. Dann, um mich wieder zu verbessern, und außerdem finde ich, dass die deutsche Sprache bedeutend vielseitiger ist als die englische. Allein die Tonnen an Synonymen, die es im Deutschen gibt, und dass alles, aber auch absolut alles, ein eigenes Wort hat. Das fasziniert mich bis heute.

Leserfrage 60

Manuela: Bist du auch auf Buchmessen?

Leider nein. Allein, wenn ich Fotos von den überladenen Hallen sehe und all den Menschenmassen, kriege ich Schweißausbrüche. Aber dafür habe ich meine zauberhaften Messefeen, die mich dort vertreten.

Leserfrage 61

Sandra: Welche Pläne hast du in nächster Zeit noch zu schreiben?

Ich schreibe selten Pläne … ;p

Sandra: Alles klar. Planlos geht der Plan los.

Genau! Auf meiner Ideen-Liste stehen bisher 13 weitere Szenarien. Tendenz steigend.

Leserfrage 62

Monica: Eine Frage habe ich noch: du hast meines Wissens nach einmal erwähnt, dass du lieber auf Deutsch als in englischer Sprache schreibst. Gibt es einen Grund, warum du deine Texte nicht ins Englische übersetzt/übersetzen lässt? Wenn für einen Autor auch der Verdienst eine Rolle spielt, würde sich dir so doch ein viel größerer Markt erschließen. Danke für dein Interview

Ich kopiere mal meine Antwort aus Chrissys Frage: Ja. Anfangs habe ich in Deutsch geschrieben, um es nicht zu verlernen. Dann, um mich wieder zu verbessern, und außerdem finde ich, dass die deutsche Sprache bedeutend vielseitiger ist als die englische. Alleine die Tonnen an Synonymen, die es im Deutschen gibt, und dass alles, aber auch absolut alles, ein eigenes Wort hat. Das fasziniert mich bis heute.

Monica: Das hattest du irgendwo schon mal erwähnt und ich kann es verstehen. Ich dachte da eher an den finanziellen Aspekt. Für englische Bücher ist der Markt größer, da würde sich vielleicht eine Übersetzung lohnen … Danke für die Antwort.

Das Problem ist, das viele von meinen Witzen, Redewendungen und der trockene Humor nicht rüberkommen, wenn man es in Englisch übersetzt. Außerdem wäre mir persönlich der Aufwand bei den bisher 25 Büchern zu groß! Ich selbst würde mir die Arbeit nicht machen, allein, weil ich immer Neues schreiben will, aber wenn sich mal jemand als Übersetzer anbietet, würde ich es mir vielleicht überlegen.

Leserfrage 63

Heiko: Mist. Zu spät. :(

Na los, hau raus! Das waren ja wirklich Sekunden. Ich drücke noch ein Auge zu!

Heiko: Oh. Schön. Mich würde interessieren, wann du deine allererste Geschichte geschrieben hast.

Meine allererste, reine Textgeschichte, habe ich mit zwölf geschrieben. Das war „Marquis Lover“.

Schlusswort

Vielen Dank! Ging echt schnell vorbei die Stunde! Alteeeeeer, mir bluten jetzt schon die Finger und da sind noch so viele Fragen offen. Ich mach mir jetzt erst einmal einen zweiten Kaffee und beantworte dann alle restlichen!

Leser interviewen – Akira Arenth