Interview vom 01. April mit Jacqueline L. Carlton. Das Interview fand in der Facebookgruppe „Homoerotische Lektüre für alle“ statt, guckt gerne sonntags zwischen 18.00 – 19.00 vorbei, wenn ihr selber mal Fragen stellen möchtet.

Das Interview

Autorenvorstellung

Hallo Ihr Lieben!

Wie gewünscht, ein paar Worte zu meiner Person.

In sehr zartem Alter war ich tatsächlich eine Zeitzeugin der Mondlandung. Ich lebe mit meinem Mann in Süddeutschland und habe eine Schwäche für Single Malt Whisky – speziell Highland Park. Außerdem habe ich eine Tierhaar-Allergie und bin Rooibos-Tee-Trinkerin.

Einige von euch werden mein Erstlings-Werk „Macht und Ohnmacht“ kennen, das 2017 in zwei Bänden im dead soft Verlag erschienen ist.

Aktuell schreibe ich an einem neuen Roman um zwei Ballett-Tänzer. Bisheriger Arbeitstitel „Pas de deux – Frühling in Paris“.

Und jetzt freue ich mich auf eure Fragen.

Leserfrage 1

Nico: Huhu Jacqueline. Ich kenne noch nichts von dir. Welchen deiner Romane würdest du mir empfehlen? :)

Da ich erst einen Roman geschrieben habe, kann ich dir auch nur leider diesen empfehlen. „Macht und Ohnmacht“ – eine Gay-BDSM-Mafia-Geschichte.

Leserfrage 2

Nico: Und meine Frage, die ich jedem stelle: Gibt es ein Thema, über das du gern schreiben würdest, dich aber noch nicht getraut hast?

Ich glaube nicht. Ich traue mich fast alles. Was ich aber vermutlich nicht schreiben würde, wäre etwas im Fantasy-Bereich. Es gibt da ganz tolle Sachen, aber das ist einfach nicht meins. Das hat aber mit „nicht trauen“ kaum etwas zu tun.

Leserfrage 3

Sarah: Woran schreibst du gerade? Vielleicht an MuO3?? *bettelblick*? Edit: Man sollte mal den Eingangstext lesen … Die Frage nach MuO gilt trotzdem. ;-)

Nein, leider. Dazu fehlt mich noch eine richtige Plot-Idee. Mit den paar Szenen, die ich bislang dazu im Kopf habe, kann man keinen Roman schreiben. Aber es ist noch nicht vom Tisch! Ich werde dranbleiben. Aktuell schreibe ich an einem Roman über zwei Ballett-Tänzer.

Leserfrage 4

Bianca: Dein derzeitiges Skript „Pas de deux“ klingt so vollkommen anders als dein Erstlingswerk. Nicht so sehr nach Mafia und BDSM. Auf was dürfen wir uns bei dieser Geschichte freuen, zu welcher Sparte gehört es?

Ich probiere gerne verschiedene Sachen aus und deshalb ist es dieses Mal Romance pur! Eine Geschichte über zwei Männer, die allerdings auch beide „ihr Päckchen“ zu tragen haben und die trotz anfänglichem Nichtmögen erst Freunde werden und dann auch als Liebespaar zueinander finden. Natürlich mit den entsprechenden Missverständnissen und fehlender Kommunikation und Drama und Leidenschaft und allem!

Leserfrage 5

Saskia: Wie bist du auf die Idee Macht und Ohnmacht gekommen und wie sah deine Recherche dazu aus? Einige Materialien, die darin vorkommen, sind ja ziemlich speziell.

Idee: Ich habe vor Jahren den Film „Pretty Baby“ mit Brooke Shields gesehen (Tochter einer Prostituierten wird im Bordell versteigert) und das hat mich irgendwie nicht losgelassen. Dazu kam dann irgendwann im Freundeskreis die Diskussion um das mittelalterliche „Recht der ersten Nacht“ und mein Hirn hat dann noch eine Portion Mafia mit dazu gemischt. Die tatsächliche Idee und den Plot hatte ich nach ungefähr 5 Minuten im Kopf. Die Recherche – bezogen auf die Praktiken antworte ich mal so: zu 60% weiß ich, wovon ich rede, bei 30% kenne ich jemanden, der weiß, wovon er redet und die restlichen 30% sind reine Phantasie. Ich weiß – das sind 120% und das ist dann auch gleich der Grund, warum es zwei Bände geworden sind. Alles andere habe ich im Internet recherchiert. Wahlen in England, Kriminalstatistiken, etc.

Leserfrage 6

Sarah: Du warst ja letztes Jahr auf mehreren Messen (war toll, dich zu treffen). Wie waren deine Erfahrungen?

Rundum positiv. Für mich als Neuling war natürlich alles sehr spannend und furchtbar aufregend und ich habe sicher den einen oder anderen Fauxpas begangen oder habe ganz liebe Menschen nicht richtig erkannt. Ich hoffe, das wird mit mehr Erfahrung besser.

Leserfrage 7

Gudrun: Brauchst du Ruhe zum Schreiben oder hörst du Musik?

Ruhe. Absolute Ruhe.

Leserfrage 8

Sarah: Arbeitest du hauptberuflich als Schriftstellerin bzw. würdest du es gerne?

Ich habe noch einen Vollzeit-Brotjob. Hauptberuflich Schriftstellerin wäre natürlich ein Traum, aber dazu sollten es schon Umsätze wie bei J. K. Rowling sein – und das ist vermutlich utopisch.

Leserfrage 9

Gudrun: Liest du zum Vergnügen nur Gay oder darf’s auch mal Hetero sein?

Auch! Ich lese auch sehr gerne hetero. Besonders meine alten Taschenbücher mit den Romanen von Georgette Heyer. Oder zum tausendsten Mal „Vom Winde verweht“ oder die Krimis von Minette Walters. Mein Bücherregal ist sehr bunt gemischt.

Leserfrage 10

Saskia: Bist du auf der LBM zu finden?

Jawohl! Standzeiten werde ich demnächst posten können.

Saskia: Oh toll, dann kann ich dich auch mal kennenlernen.

Juhu! Gib dich dann bitte richtig zu erkennen, sonst kapiere ich das im Messe-Rausch nicht.

Leserfrage 11

Kathrin: Ich hatte ja die Geschichte schon auf FF gelesen und war so begeistert davon, ich hatte dich damals auch angeschrieben. ^^ Und ich freute mich für dich, als ich dann gesehen habe, dass du einen Verlag gefunden hast. Glückwunsch zu den zwei tollen Büchern.

Vielen Dank für das Kompliment!

Leserfrage 12

Gudrun: Urlaub – Berge oder Meer?

Berlin. Nein, im Ernst! Ein Jahr ohne Berlin ist für mich ein verlorenes Jahr. In den Bergen war ich zwangsweise mit meinen Eltern … fast 15 Jahre lang. Das reicht. Ich habe sie zwar gern (Berge und Eltern), aber ich muss es nicht mehr haben. Am Meer war noch nie so richtig. Daher kann ich das nicht beurteilen.

Leserfrage 13

Gudrun: Wie lange brauchst du, um ein Buch in der Länge von MuO zu schreiben?

Jahre. Das hat mit Schreibpausen und Überarbeitung und allem fast zwei Jahre gedauert.

Leserfrage 14

Sarah: Isst du deine Mandelplätzchen mit Kaffee oder Tee? ;-)

Tee. Ich trinke sehr selten Kaffee, weil ich ihn nicht immer vertrage. Ich mag ihn sehr, aber … ich trinke ihn eigentlich nur zuhause mit richtig guten Bohnen und dann vertrage ich ihn auch. Aber ich trinke kaum mehr als eine Tasse in der Woche. Mit viel Milch und viel Zucker. Am besten noch mit Karamell-Sirup. Meinen Tee trinke ich allerdings ohne alles. Da bin ich Purist.

Leserfrage 15

Nicole: Was liest du denn gerne?

Aktuell am liebsten historische Romane und Krimis. „Der Medicus“ oder „Die Säulen der Erde“ so in der Art. Und dann noch sehr gerne die Krimis von Minette Walters. Aber auch „Das Schweigen der Lämmer“ hat es mir angetan.

Leserfrage 16

Andrea: Da du mit „Pas de deux – Frühling in Paris“ ja etwas über zwei Ballett-Tänzer schreibst – kennst du dich gut mit Ballett aus? Oder falls nicht, wie hast du dafür recherchiert?

Ich kenne mich kein Stück mit Ballett aus. Ich habe schon einige gesehen, aber das war’s dann auch schon. Die Recherche war hier tatsächlich sehr umfangreich und ich habe mich in zwei Ballett-Foren angemeldet, um einige Fragen zu klären. Da es aber hauptsächlich um die Beziehung zwischen den beiden Hauptfiguren geht, steht das Tanzen nicht so sehr im Vordergrund. Ich denke, ich komme damit durch. ;-) Mehr möchte ich an dieser Stelle noch nicht verraten. Sorry.

Leserfrage 17

Sarah: Käme für dich auch SP in Frage oder möchtest du ausschließlich über einen Verlag veröffentlichen?

Im Moment kommt SP für mich nicht in Frage. Das ganze „Autorin-Sein“ ist ja noch so neu für mich … ich fühle mich für SP einfach nicht bereit. Das wäre mir im Augenblick zu aufwändig. Ich fühle mich im Verlag schon ganz gut aufgehoben und muss mich nicht selbst um jede Kleinigkeit kümmern. Ist bei mir auch tatsächlich eine Zeitfrage. Aber ich will es für die Zukunft nicht vollständig ausschließen.

Leserfrage 18

Sarah: Wie viel Zeit kannst du dir pro Tag/Woche fürs Schreiben nehmen?

Unterschiedlich. Sehr unterschiedlich. Manchmal kann ich nur eine Stunde rausquetschen. Manchmal zwei oder drei – manchmal gar keine. :-(

Leserfrage 19

Nicole: Thematisierst du in „Pas de deux“ auch die körperlichen Folgen, die Ballett haben kann, oder konzentrierst du dich komplett auf den kulturellen und ästhetischen Aspekt?

Teils-Teils. Ich konzentriere mich tatsächlich auf die Romanze/Beziehung zwischen den beiden Männern. Durch meine Recherche weiß ich um die Folgen, aber es würde den Rahmen meiner Geschichte vermutlich sprengen. Der Roman ist gerade erst zur Hälfte fertig. Es kann sein, dass ich darauf zurück kommen werde. Mehr kann ich dazu im Moment leider nicht sagen. Es geht hauptsächlich im den emotionalen Aspekt. Im Leben und auf der Bühne.

Leserfrage 20

Sarah: Plottest du sehr genau á la J. K.  Rowling oder bist du eher der Drauflosschreiber á la Stephen King?

Wenn ich eine Idee habe, habe ich in den nächsten fünf Minuten den Plot im Kopf. Bämm. Keine Ahnung, wie ich das mache. Klar – Kleinigkeiten und Nebenhandlungen und so – das kommt „unterwegs“ dazu und ergibt sich einfach beim Schreiben. Aber ich weiß, wo ich beginne und wo ich ende. Und ich weiß auch genau, wie ich dahin komme.

Leserfrage 21

Diana: Was sagt deine Familie zu deiner Schreiberei?

Mein Mann ist wahnsinnig stolz auf mich. Meine Eltern wissen von nichts und das soll auch so bleiben. Mehr Familie ist nicht.

Saskia: Ist das mich wahnsinnig schwer den Mund zu halten?

Nö. Meine Freunde wissen es ja. Mit denen kann ich so viel darüber reden, wie ich will.

Leserfrage 22

Sarah: Käme es für dich auch in Frage, hetero zu schreiben?

Jein. Ich habe da noch einen Krimi in der „Schublade“, da geht es um Morde im Schwulen-Milieu und um eine Reporterin deren homosexueller Bruder in Verdacht gerät. Der ermittelnde Kommissar kennt die Reporterin noch von der Schulzeit und die zwei verlieben sich ineinander. Das wäre das einzige, was ich in dieser Richtung vielleicht schreiben würde. Aber gay wäre immer mit dabei.

Leserfrage 23

Joyce: Vervollständige bitte diesen Satz: „In fünf Jahren sehe ich mich…“

„… endlich an meinem „großen, historischen Gay Rmance Roman“ schreiben.“ Den schiebe ich schon seit einem Jahr vor mir her. Ich fürchte, schneller wird das nichts. Mir graut es schon vor der Recherche.

Leserfrage 24

Diana: Wie lange schreibst du an einer Geschichte?

Kann ich so genau leider nicht beantworten. An „Macht und Ohnmacht“ habe ich fast zwei Jahre gearbeitet. „Pas de deux“ habe ich letzten Sommer angefangen und bin immer noch nicht fertig. Ist bei mir ein Freizeit-Problem. Ohne Recherche schaffe ich an einem guten Tag 1.000 Worte pro Stunde. Nach spätestens zwei Stunden am Stück kann ich aber auch einfach nicht mehr. Schreiben strengt an. Ich bin da vermutlich ein Weichei.

Leserfrage 25

Sarah: Leider kenne ich die ursprüngliche Version von MuO nicht, du hattest aber eine tolle Lektorin. Hast du viel an der Geschichte verändert?

Einiges! Und ja, das Lektorat war ein absoluter Glücksgriff.

Leserfrage 26

Joyce: Hast du viele Ideen zu Geschichten in einer (vielleicht imaginären) Schublade? Oder hast du eine, schreibst sie und dann lässt du erst die nächste zu?

Eine Idee haben, sie verwursteln und dann auf die nächste Eingebung warten. Hach ja … das wäre der Ideal-Zustand! So ist es aber leider nicht. Derzeit habe ich noch 2,7 andere Ideen.

Leserfrage 27

Joyce: Wer ist deine von dir bisher erdachte Lieblingsfigur? (neues Werk gilt dazu)

Marie-Louise, genannt „Lou“. Die Schwester eines der Ballett-Tänzer. Ich habe ihren Part noch gar nicht geschrieben, aber ich liebe sie schon jetzt. Sie hätte eigentlich die Primaballerina der Familie werden sollen, aber sie hat sich mit der Mutter verstritten und ist mit einem Zirkusdirektor durchgebrannt. Sie tanzt Hip-Hop und hat damit Preise gewonnen. Sie hat blonde Rasta-Locken und ein Kind namens Berkeley mit einem Amerikaner. Derzeit lebt sie mit einem Spanier namens Jose zusammen und sie kifft. Ich versuche noch, es so hinzukriegen, dass das Geschlecht ihres Kindes unklar bleibt. Mal sehen, ob ich das schaffe.

Leserfrage 28

Joyce: Ist dein Name als Autorin ein Pseudonym? Wenn ja, wie setzt es sich zusammen?

Ja, es ist ein Pseudonym. J = Jacqueline (mein richtiger Vorname), L = naja … eine kleine Anlehnung an J. K. Rowling, Carlton = weil ich Namen mit C immer schon geliebt habe. Das sieht so elegant aus.

Leserfrage 29

Chrissy: Durchaus einige Autoren beginnen mit Fanfiction. Viele fingen ja z. B. mit FFs zu QAF [Queer as Folk, Anm. Kristina] an, weil sie das Ende der Serie nicht mochten. MuO war auch mal eine, wenn man den Aussagen der Leser glauben darf. Wie bist du darauf gekommen, eine Fanfiktion zu schreiben? Interessante Figuren oder war die Serie unbefriedigend?

Angefangen habe ich tatsächlich mit Fanfics. Aber schon in den 80er Jahren zu dem Film „Labyrinth“ mit David Bowie. Ich bin ja ein Bowie-Fan. Das waren dann Hetero-Romanzen, die ich geschrieben habe, weil der Film einen offenen Schluss hatte. Später kam dann „Harry Potter“ dazu und da habe ich dann nur noch gay geschrieben. Snape/Lupin. Das war mein Ding!

Leserfrage 30

Joyce: MuO spielt ja in London. Warst du schon mal dort und hast daher diesen Ort gewählt oder willst du da erst hin?

Ich war schon vier Mal in London. Eine tolle Stadt! Die einzige Stadt, die ich kenne, die sogar bei Regen wunderschön ist und ihr ganz eigenes Flair hat.

Leserfrage 31

Joyce: Was ist deine Lieblingsjahreszeit?

Hmmm … Frühling. Oder eher der Übergang vom Winter zum Frühling. Wenn das allererste Grün sprießt, wenn die Winterlinge und die Schneeglöckchen blühen und die ersten Bienen unterwegs sind. Und bevor die Pollen und Stechmücken in Heerscharen unterwegs sind.

Leserfrage 32

Joyce: Wie kamst du ausgerechnet darauf, eine Gay-Geschichte zu schreiben? (Falls die Frage schon kam, sorry. Nicht gesehen.)

Das weiß ich selbst nicht so genau. Ich antworte mal mit einem Zitat von Sarek (Spocks Vater) auf die Frage, warum er eine Erdenfrau geheiratet hat: Es erschien mir logisch.

Leserfrage 33

Joyce: Welche Art von Geschichte werden wir von dir nie sehen? Mpreg, Sci-fi, usw. als Beispiele.

Vermutlich Fantasy. Das ist einfach nicht so meins. Und Sci-Fi … weiß nicht … eine Idee hätte ich da zu einer Art Dystopie, die in der nahen Zukunft liegt. Wäre das dann auch schon Sci-Fi? Aber: sag niemals nie.

Leserfrage 34

Joyce: Wenn du deine Geschichten schon stark durchplottest vor dem Schreiben, machst du dir dazu auch Notizen? Erstellst du Steckbriefe der Figuren oder Charakterdiagramme oder pinnst Bilder an die Wände? Wie können wir uns den Beginn einer Geschichte von dir vorstellen? :)

Erst habe ich alles nur im Kopf. Dann kann es sein, dass ich die ersten Dialoge handschriftlich aufschreiben. Das können auch Dialoge sein, die erst ganz am Schluss vorkommen, aber die sich einfach schon aufdrängen. Irgendwann mache ich dann eine Liste mit allen Figuren, weil ich mir Namen so schlecht merken kann. Dazu Beschreibungen von Aussehen und kleinen Eigenheiten. Ein Character-Sheet an sich mache ich nicht, das habe ich im Kopf. Was mir immer erst ab der Hälfte einfällt, ist ein Kalender mit allen Daten und Geschehnissen der Handlung. Das ist für mich enorm wichtig. Trotzdem denke ich nie von Anfang an daran. Das alles habe ich im Computer. Ausgedruckt wird bei mir nichts. Links zu meinen Recherche-Seiten werden separat abgelegt. Da bin ich schon ganz gut organisiert. Aber eben alles digital. Mit zwei Sicherheitskopien. Von allem!

Schlusswort

Herzlichen Dank an die Organisatoren und an die vielen Fragesteller mit ihren interessanten und klugen Fragen. Es hat mir unglaublich viel Spaß gemacht.

Leser interviewen – Jacqueline L. Carlton