Leser interviewen – Maria R. N. Stein

Gestern, am 01.10., fand wieder ein neues Autoreninterview in der Facebookgruppe „Homoerotische Lektüre für alle“ statt. Fragesteller sind dabei, ihr wisst das inzwischen schon, die Leser und Autoren aus der Gruppe.

Gestern zu Gast: Maria R. N. Stein. Sie hat leider keine eigene Internetseite, allerdings könnt ihr euch auf ihrer Facebook Autorenseite über ihre Projekte auf dem Laufenden halten: www.facebook.com/AutorinMariaRNStein.

Das Interview

Autorenvorstellung

Maria Stein ist mein Pseudonym, richtig heiße Rosana Maria Nieves Peña und Peña bedeutet übersetzt Stein.😉

Ich wohne mit Mann und Hund im Süden von Deutschland. Ich habe Kunstgeschichte, Geschichte und Theologie studiert. Inzwischen arbeite ich für einen internationalen Großkonzern.

In meiner Freizeit sitze ich entweder auf meinen Rennmotorrad, tanke dort Adrenalin oder genieße die Stille und die Schönheit der Natur zusammen mit meinem Hund bei Spaziergängen oder in meinem Garten.

Meine Erzählungen haben bis jetzt immer ein bittersüßes Happy End. Wer blumige Romantik, eine einfache und nette Handlung oder gar zuckrige Figuren erwartet ist bei mir eindeutig falsch! Meine Figuren haben Ecken und Kanten.

Leserfrage 1

Kristina: Hallo Rosana, seit wann schreibst du denn und siehst du das Schreiben nur als Hobby oder würdest du da gerne mehr draus machen?

Ich schreibe offiziell erst seit 2013. Angefangen, mir Geschichten auszudenken, habe ich schon in meiner Kindheit. Im Moment ist es nur ein Hobby und es wird auch so bleiben, dann muss ich keine Kompromisse eingehen.

Andrea: Das ist vielleicht eine ganz dumme Frage, aber wie meinst du das mit dem Hobby? Veröffentlichst du deine Geschichten unentgeltlich?

Nein, aber wenn man Kosten und Einnahmen gegen rechnet ist es ein Nullsummenspiel.

Leserfrage 2

Serena: Hallo Rosana. 🙂 Schreibst du lieber morgens oder abends? Gibt es etwas, was du unbedingt zum Schreiben brauchst? (Musik / Stille, Naschkram oder Kaffee z.B.)

Meistens in der Nacht, ich bin eine Nachteule! Darum ist es auch meistens still, obwohl Musik dazu schon toll ist. Ich esse dabei nichts, aber je nachdem nehme gerne einen Kaffee.

Leserfrage 3

Gudrun: An was schreibst du gerade?

Im Moment habe ich einen Durchhänger, aber ich schreibe an ‚Daniel‘ ein Add on von ‚Gabriel‘ und danach mache ich mal eine Pause von den Sinclairs. Es liegt schon länger eine High Fantasy in meiner Schublade, an der ich weiterschreiben möchte.

Leserfrage 4

Sandra: Hallo Rosana. 🙂 Eine Frage, deren Antwort mich interessieren würde: Wie gehst du bei der Überarbeitung deines Manuskripts vor?

Durchlesen, durchlesen und durchlesen und dann durchlesen lassen, und so weiter. Es ist eher eine langweilige Arbeit.

Sandra: Hast du eine Betagruppe, die dich beim Korrigieren usw. unterstützt?

Ja habe ich und zum Glück sind Sie wunderbar kritisch.

Leserfrage 5

Sandra: Viele Autoren sind ja Nachteulen. Ist das bei dir ebenso der Fall?

Auf jeden Fall! 😀

Leserfrage 6

Sandra: Hast du ein Lieblingsbuch aus dem Genre?

Der blutige Thron, sehr speziell und wirklich nichts für jedermann.

Leserfrage 7

Sandra: Könntest du dir vorstellen, auch in einem anderen Genre zu schreiben?

Ja, Mittelalter gefällt mir oder High Fantasy.

Leserfrage 8

Jona: Haben deine Studienrichtungen einen Einfluss auf den Inhalt deiner Romane? Der Zusammenhang zwischen Erzengel-Namen und Theologie lässt das ja vermuten.

Absolut, wenn auch nicht so offensichtlich. Richtige Erzengel kommen nicht vor, aber das Fachwissen ist schon sehr praktisch.

Leserfrage 9

Serena: Gibt es Dinge, die du als Autorin noch unbedingt erreichen willst? Oder Wünsche für deine Zukunft als Autorin?

Ja, gerne noch die Sinclairs abschließen, dann noch meine High Fantasy niedergeschrieben und zu guter Letzt eine Mittelaltergeschichte entwickeln. Ansonsten wünsche ich mir als Autorin möglichst viel Feedback von den Lesern.

Leserfrage 10

Sandra: Wie wichtig ist es dir als Autorin, Protagonisten zu haben, die nicht als perfekt oder makellos gelten?

Ich habe häufig ‚makellose‘ Protagonisten, die ich gerne breche (entweder mental oder körperlich) und ihnen zuletzt dann doch ein gutes Ende schenke.

Leserfrage 11

Julia: Bittersüßes Ende und wenig Zucker? Klingt ganz nach meinem Geschmack. Welches Buch von dir würdest du mir empfehlen, wenn ich noch nichts von dir gelesen habe?

www.amazon.de/Michael-Die-Gefallenen-Maria-Stein

Macht chronologisch mehr Sinn, ist aber Achtung M/M/F.

Leserfrage 12

Serena: Da du gerne im Garten bist (und immer so wunderschöne Bilder zeigst); was ist deine Lieblingsblume?

Rosen, welche Frage, der Name verpflichtet … 😉

Leserfrage 13

Sandra: Gemeine Frage, ich weiß. Aber gibt es etwas, was dir in dem Gay-Genre total missfällt?

Weil es schon wieder innerhalb des Genres Ausgrenzung gibt.

Leserfrage 14

Sandra: Gegenfrage: Was findest du in dem Genre richtig toll?

So viel ist möglich, man kann wunderbar mit Konvention brechen.

Leserfrage 15

Sandra: Welche Taste an deinem PC ist bei dir am meisten abgenutzt? (An meinem Laptop ist es schon so weit, dass das W noch nicht einmal mehr funktioniert *lach*)

Die Delete-Taste, ich schreibe, lösche, schreibe neu, lösche wieder, etc.

Leserfrage 16

Sandra: Womit prokrastinierst du am liebsten? YouTube/Facebook/Twitter/Instagram/Tumblr/Pornos?

Facebook, die Zeit-Vernichtungsmaschine!

Leserfrage 17

Kerstin: Wie bist Du dazu gekommen, in diesem Genre zu schreiben?

Ich habe schon früh homosexuelle Freunde, bin selber nicht 100% hetero, entsprechend waren die Geschichten immer durchdrungen mit weiteren Themen.

Leserfrage 18

Sandra: Hattest du jemals eine Schreibblockade? Und wenn ja, wie konntest du sie lösen?

Ja, ich wechsle dann die Geschichte oder lese das Geschriebene durch und korrigiere, das braucht wenig Fantasie.

Leserfrage 19

Sandra: Welche Geschichte/ welche Figur verfolgt dich schon seit Jahren? Hast du die Geschichte/ seine Geschichte jemals aufgeschrieben?

Ja, da gibt es eine Fantasy-Figur, irgendwann kommt der zum Zug. Er liegt schon mehrere Jahrzehnte in der Schublade.

Leserfrage 20

Sandra: Was ist der größte Störfaktor? Was hält dich vom Schreiben ab?

Das Leben!

Leserfrage 21

Sandra: Wie sieht dein perfekter Schreibort aus? Und dein perfekter Schreibtag?

Im Garten, an einem schönen Frühlingstag.

Leserfrage 22

Sandra: Gibt es Themen, über die du nie schreiben würdest?

Nein, ich finde ja gerade das so faszinierend am Schreiben – alles ist möglich.

Leserfrage 23

Sandra: Und im Gegenzug dazu: Über was willst du unbedingt mal schreiben? Ein bestimmtes Thema oder Genre?

Meine High Fantasy liegt mir schon lange brennend in den Fingern.

Leserfrage 24

Sandra: Schreibst du einfach drauf los oder planst du vorher alles?

Ich mache nur eine grobe Planung, zu viel Planung macht bei mir keinen Sinn, das wäre mir ein zu enges Korsett.

Leserfrage 25

Anja: Lieblingsessen und Lieblingsgetränk? Sowie Schokolade oder eher Salziges?

Ovoschokolade, wenn süß, aber sonst lieber Salziges. Thailändische Suppe zum Beispiel.

Leserfrage 26

Sandra: Wie steht deine Familie zum Schreiben?

Sie wissen es, es ist aber kein zentrales Thema, weder im Negativen noch im Positiven.

Leserfrage 27

Serena: Was würdest du Anfängern als wichtigsten Tipp zum Schreiben mitgeben?

Viel schreiben, auch wenn es mal nicht passt. Korrigieren kann man immer, aber die Gedanken verflüchtigen sich oft zu schnell, wenn man sie nicht festhält.

Leserfrage 28

Sandra: Dein Lieblingskuscheltier?! 😀

Mein Hund.

Leserfrage 29

Sandra: Du hast Kunstgeschichte, Geschichte und Theologie studiert. Wie kamst du zu den Studiengängen?

Ich interessiere mich für Kultur, und wie sie entstanden ist. Geschichten von einzelnen Personen, aber eben auch von Ländern.

Leserfrage 30

Sandra: Wie oft sabotiert dich dein Hund beim Schreiben?

Oft, aber er ist so lieb und verspielt, dass ich ihm nie böse sein kann.

Sandra: Sie sind wie die eigenen Kinder. Und wenn sie dann diesen Hundeblick aufsetzen, hat man doch eh verloren. Oder? 😉

Absolut, man schmilzt dahin.

Leserfrage 31

Sandra: Wie bekommst du am besten den Kopf frei? Beim Fahren mit den Rennmotorrad?

Ja, Motorrad fahren lüftet den Kopf super, aber auch im Garten zu arbeiten oder mit dem Hund spazieren zu gehen.

Leserfrage 32

Sandra: Meer und Strand oder Berge?

Wie wäre es mit Wald? Ansonsten Berge.

Leserfrage 33

Sandra: Trinkst du gerne mal Alkohol? Wenn ja, was?

Ja, gerne ein Glas Rotwein oder einen guten Single Malt Whiskey.

Leserfrage 34

Sandra: Kochen oder backen?

Kochen und Backen und gerne auch Grillen, obwohl ich nicht das Heimchen am Herd bin.

Leserfrage 35

Kristina: Mit welchem Schreibprogramm arbeitest du am liebsten?

Ich wechsle zwischen Word und Papyrus bin und her.

Kristina: Wo siehst du die Stärken und Schwächen von den beiden?

Bei Word finde ich das Layout viel einfacher zu bearbeiten, bei Papyrus die Sprache.

Leserfrage 36

Kristina: Bist du auch auf Messen anzutreffen?

Hoffentlich dieses Jahr in Berlin, sonst eher nicht.

Leserfrage 37

Sandra: Hast du einen Lieblingsautor? Muss nicht unbedingt aus dem Genre sein. 🙂

Anne Bishop, mit ihren schwarzen Juwelen noch am ehesten.

Leserfrage 38

Sandra: Was inspiriert dich zu Szenen in deinen Büchern? Filme, Bücher, Musik, der Alltag?

Eigentlich bei allem, was ich mache, aber Zugfahrten sind speziell dankbar dafür. Man kann Leute beobachten und sich Geschichte zu ihnen ausdenken.

Leserfrage 39

Sandra: Käme für dich ein Verlag infrage?

Wenn ich die gleiche Freiheit hätte wie als SP hätte, dann ja, ansonsten müsste man sehen.

Leserfrage 40

Sandra: Smartphone: Fan oder Gegner?

Fan, jederzeit Zugriff zu allen Büchern, zu meinem Kalender und vor allem zu meinen Schreibprojekten.

Leserfrage 41

Sandra: Würdest du dich gerne mal mit einem deiner Protagonisten auf einen Kaffee treffen?

Ja, die Sinclairs würde ich gerne direkt kennenlernen. Es sind faszinierende Persönlichkeiten.

Leserfrage 42

Sandra: Hast du Leute, die dir blöd gekommen sind oder dir schlecht in Erinnerung geblieben sind, schon mal in deinen Romanen verarbeitet und … nun … verarbeitet? 😀

Ja, nicht erkennbar von außen, aber verewigt!

Leserfrage 43

Sandra: Gay-Porno ansehen: Ja oder nein? Wenn ja: Um zu sehen, ob das was du im Kopf hattest, funktioniert? Reine Neugier? Inspiration vielleicht?

Ja, anfangs als Anschauungsmaterial und als Neugier, ob und zu als Inspiration.

Leserfrage 44

Sandra: Und meine letzte Frage: Wie fandest du das Interview? Warst du sehr aufgeregt?

Aufgeregt, und jetzt habe ich einen roten Kopf wie nach einer intensiven Prüfung, aber toll war es!

Und damit wünsche ich euch einen tollen Start in die neue Woche! Ich melde mich morgen zu einem etwas anderen Beitrag wieder. 😉

Liebe Grüße
~ Kristina ~

 

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