꙳Jinn & Jinn 2: Wilde Magie (Gesamtausgabe)꙳ – Francisca Dwaine

IMG_3150„Jinn“ steht schon recht lange in meinem Regal und hat auch entsprechend lange auf seine Rezension gewartet, die ich euch hiermit vorstellen möchte. Für mich ist es eine Art modernes Märchen, welches mit Witz und Charme zu verzaubern weiß.

Allgemeines zum Buch

Die Gesamtausgabe umfasst 360 Seiten, wobei 139 auf den ersten Teil entfallen, „Wilde Magie“ ist somit ein ganzes Stückchen umfassender, was der zu erzählenden Geschichte zugute kommt. Grob, lässt sie sich dem Genre Gay Romance zuordnen, den fantastischen Aspekt sollte man aber dabei nicht außer Acht lassen.

Jinn erschien Anfang 2015 und im Sommer 2016 die Fortsetzung.

Inhalt und Rezension

Nori, unser Hauptprotagonist, der stets ein bisschen neben der Spur zu laufen scheint, findet in einer alten Lampe, sozusagen versehentlich, einen Dschinn – namens Jinn. Dieser muss erst einmal im aktuellen Zeitalter ankommen und sorgt damit unfreiwillig (genau wie mit seinen spontanen Wunscherfüllungen für seinen „Meister“) für eine menge Probleme, unter anderem auch in Noris Herzgegend. Und gut, auch noch etwas tiefer.

Auch wenn es in diesem Buch mit magischen Dingen zugeht, so hat mich doch vor allem Noris Wesen verzaubert. Sein Blick auf die Dinge, seine leicht verpeilte Art und sein durch und durch gutherziges Handeln. Sein Charme lässt die Geschehnisse so lebendig wirken, als würde ich direkt daneben stehen. Sein eher gebendes Naturell und der innere Konflikt, wenn er Wünsche erfüllt bekommt, fügen sich wunderbar mit der Kernaussage zusammen. Für mich ist er daher auf den Punkt gelungen inszeniert.

Jinns Charakter wiederum, direkt und naiv, sorgt für viel positives Chaos und Lachanfälle am laufenden Band. Das kommt herrlich ungezwungen und locker-leicht daher. Und trotzdem es auf den ersten Blick nur leichte Kost ist, habe ich feststellen müssen, wie sehr ich in der Geschichte gefangen war und mit den beiden mitgehofft habe. Denn die Möglichkeit einer richtigen Beziehung scheint im ersten Teil alles andere als gegeben. Das Finale ist dementsprechend emotional, packend und tränenreich. Da ich hier aber bereits die Gesamtausgabe rezensiere, spoilere ich nicht, wenn ich sage, dass sich sämtliche Tränen lohnen.

Wilde Magie hat mir dann auch noch einen denkwürdigen Lachanfall beschert. Wer so ein Einhorn kennt, braucht wirklich keine Feinde mehr und erst recht keine fiese Schicksalsgöttin. Was mir bei hier etwas Schwierigkeiten bereitet hat, waren die ständigen Störungen durch Bert. Das schöne Miteinander von Nori und Jinn gerät dadurch etwas ins Hintertreffen und erzeugte bei mir ein leicht gefrustetes Gefühl. Das möchte ich aber nicht ankreiden, da ich es wunderbar finde, wenn Emotionen eins zu eins vermittelt werden können (die zwei waren definitiv genauso genervt wie ich).

Fazit: Eine zauberhaft-niedliche Geschichte, die auch im Ganzen stimmig ist und bei der die Fortsetzung gut mithalten kann. Wenn ich mich festlegen müsste, dann würde ich sagen, dass mir der erste Teil eine Spur besser gefallen hat, weil Noris Charme da deutlicher rauskommt. Es fehlt vielleicht eine Idee Selbstverständlickeit. Für mich hätte zum Beispiel auch der Perspektivwechsel nicht sein gemusst, da die Autorin schon in Jinn 1 bewiesen hat, dass sie ein gutes Gespür dafür hat, den Leser durch einen Protagonisten in die Welt eintauchen zu lassen.

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Autoreninformation/ -kontakt

Francisca hat einen Autorenblog (www.francisca-dwaine.blogspot.de), ihre Facebook Seite ist aber etwas aktueller. Desweiteren ist sie bei Bookrix und FanFiktion.de zu finden.

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