Vom Umräumen des Bücherregals und Gedanken zu Fachbüchern

Letzte Woche konnte ich mich dazu überzeugen, den Frühjahrsputz etwas vorzuziehen. Solche Angelegenheiten finde ich immer extrem demotivierend, weswegen ich mir dazu ein Motivationshoch suchen und dann, ohne das groß zu hinterfragen, einfach loslegen muss. Am Wochenende waren die Bücher dran, wurden (aus-) sortiert und Raum für Neues (Memo: Messe im März) geschaffen. Die letzten Handgriffe dazu habe ich eben erst beendet und ich dachte mir, dass ich ein bisschen davon zeigen kann.

Es klingt vielleicht komisch, aber ich lese vor allem an Orten, an denen ich mich pudelwohl fühle – im Bett, in der Wanne, im Sommer auf der Terrasse oder im Winter eingekuschelt auf dem Sofa. Es ist mir zum Beispiel nicht möglich in der Straßenbahn zu lesen. Das stört mich in meiner Konzentration und ich kann nicht so tief eintauchen, wie ich es gerne habe.

Da ich fast alle meine Bücher im Arbeitszimmer aufbewahre, wollte ich es mir dort ebenfalls etwas gemütlicher machen. Gesagt getan und mit dem Ergebnis bin ich zufrieden.

Meine Harry Potter Sammlung (ich erwähnte, dass ich da einen leichten Spleen habe, ja?) und auch die LGBT Bücher habe ich jeweils extra sortiert. Ganz rechts kommen später welche hin, da suche ich zur Zeit ein passendes Körbchen. Ich habe schon ein schönes gesehen, das war mir allerdings etwas zu klein. Wenn dort Bücher eingezogen sind, werde ich das Bild davon nachreichen.

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Wie man am rechten Bildrand schon erahnen kann, habe ich mir eine Lösung für mein Lesezeichenproblem einfallen lassen. imag0216_1.jpgIch weiß nicht wie es euch damit geht, aber bei mir sind die wie Kulis und Zopfgummis – Ich habe wenigstens 100 davon, aber sie sind alle weg, wenn ich sie brauche. Mal schauen ob ich sie so davon überzeugen kann bei mir zu bleiben.

Ich habe natürlich nicht alle da reingepackt, aber einen nicht unwesentlichen Teil. In den Büchern selber sind auch einige versteckt, die finde ich dann beim zweiten (oder dritten/ vierten/ usw.) Lesen des Buches wieder. Ich hoffe, dass ich mich damit etwas besser disziplinieren kann und die Lesezeichen gleich rausziehe wenn ich fertig bin. Sozusagen Mithilfe der optischen Gedankenstüze.

Über meinem Sofa stehen die Bücher bunt gemixt, Thriller, Sachbücher, Älteres und auf dem ersten Regal hintereinander die Bücher von Tolkien. Eben die, die ich sonst auch gern auf einen Blick bei mir haben möchte.

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In den Schränken befindet sich der Rest, vorwiegend Fachbücher, Fremdsprachen, meine Katzenbuchsammlung, ein paar Romane, etc. Nicht alles kann ich bisher außerhalb unterbringen, aber für dieses Problem gibt es schon fast eine Lösung, die ich bis Ende des Jahres umzusetzen gedenke. Etwas erschreckt hat mich der Gedanke an meine Ebooks, wenn ich alles was ich auf denen habe auch als Print hätte – nun, … Es bleibt mir leider nichts anderes übrig, als weiterhin oft auf diese zurückzugreifen, obwohl ich lieber das gedruckte Buch in der Hand halte.

Mit dem Schreiben (z.Bsp.) für den Blog verhält es sich ähnlich zum Lesen, ich muss mich wohl fühlen. Meinen Arbeitsplatz habe ich also gleich mit umorganisiert.

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Mir wurde bereits gesagt, dass so eine Kaffeemaschine direkt am Schreibtisch etwas dekadent ist, aber hey, dem Menschen Wille ist sein Himmelreich und ich freue mich darüber wie ein kleines Kind. Fairerweise muss ich dazu anmerken, dass ich da oft auch Tee draus trinke. 😉

Ein kleiner Blick ins Zimmer (ohne die Schränke links von und hinter mir):

imag0227.jpgUnd ja, das ist eine Massageliege. Zum Thema Himmelreich und so. 😉 Jedenfalls kann das wegen mir im Grundsatz alles so bleiben und ich freue mich schon sehr auf ein schönes Lesewochenende. Auf Arbeit geht es drunter und drüber, wir ziehen nämlich um. Daher muss ich ohnehin mal sehen wie ich es die Woche über schaffe meinen Rezensionsstapel abzulesen. Falls mir mein Glück hold ist (für die Teilnahme an einer Leserunde) werde ich definitiv eine am Wochenende für Anfang Februar vorschreiben und geplant ist die Rezension am Samstag für einen Thriller.

Dazu hatte ich mir überlegt eine kleine Serie zu Fachbüchern zu machen. Keine Rezensionen im klassischen Sinn, mehr Empfehlungen um dem ein oder anderen Sportwütigen ein paar Ideen mit auf dem Weg zu geben, inklusive Tipps zum jeweiligen  Fachthema. Ich hoffe ihr habt an so etwas auch Interesse, gerade jetzt verzweifeln wieder einige, weil im Bereich Sport/ Ernährung die Meinungen stark auseinanderdriften. Zumindest könnte ich euch aber Bücher vorstellen, mit denen ihr nichts verkehrt macht und die mit meinen beruflichen Erfahrungen und den Inhalten von Studien/ Lehrgängen übereinstimmen.

Das mein Wort zum… inzwischen Mittwoch, ich hoffe wir lesen uns Samstag wieder.

Liebe Grüße
~ Kristina ~

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